Der Zeitung zu Folge werde das Blut-Dopingmittel in äußerst kleinen Mikro-Dosen eingenommen, die hochwirksam aber mit den bisherigen Analyse-Methoden nicht nachweisbar seien. Schon zu Beginn der Wettkämpfe in Göteborg waren Sabrina Mockenhaupt "dunkle Stimmen und Bartstoppeln" bei osteuropäischen Läuferinnen aufgefallen.

Handfeste Beweise gibt es natürlich nicht, allerdings lassen die Siegerlisten der letzten Tage schon aufhorchen: So steigerte 10.000m-Siegerin Inga Abitowa ihre Bestzeit mal eben um über 1 Minute, die weißrussische 20km-Geherin Rita Turowa holte (mit äußerst "männlichem" Aussehen) Gold.

Und im Medaillenspiegel liegt Russland momentan mit 7 Gold, 8 Silber und 5 Bronze meilenweit in Führung (Zweiter Frankreich mit 3 Gold, 1 Bronze). Von 63 bisher vergebenen Medaillen also 20 russische und davon wiederum 15 allein durch das weibliche Geschlecht. Es gibt schon Zufälle ...

Passend zum Thema auch die beiden folgenden Meldungen:

  • Angeblich mehr als 70 britische Leichtathleten sind Dopingkontrollen im Training nicht nachgekommen und dadurch von Sperren bedroht (gemeldet vom britischen Verband selbst).
  • Es wird gemunkelt, dass der Trainer des Doppel-Europameisters Obikwelu früher einen 400m-Läufer betreut hat, der heute zweifelhaften Ruhm genießt: Eufemanio Fuentes - der Drahtzieher des spanischen Doping-Netzwerkes.

Es scheint, als wenn da in den nächsten Tagen noch Einiges auf uns zukommt.