Die Weltpremiere von „Soul“ war am 11. Oktober 2020 im Rahmen des London Film Festivals. In Deutschland wird der computeraninmierte Film seit dem 25. Dezember 2020 bei Disney+, dem Streamingdienst von Disney, gezeigt.

Regisseur der US-amerikanischen Produktion „Soul“ ist Pete Docter, unter anderem bekannt für „Oben“ (2009) und „Alles steht Kopf“ (2015). Des Weiteren hat er zusammen mit Mike Jones und Kemp Powers das Drehbuch für „Soul“ verfasst.

„Soul“: Der Inhalt
Die Handlung spielt in New York City. An einer Schule findet in einem Klassenraum gerade Musikunterricht in Form einer Orchesterprobe statt – mit ernüchterndem Erfolg für Musiklehrer Joe Gardner. Der ist Pianist, begeistert sich für Jazz und wollte eigentlich Profimusiker werden. Dann bekommt er die Nachricht, dass er an der Schule zukünftig in Vollzeit als Musiklehrer arbeiten darf – mit Rente und Sozialleistungen.

Joe besucht seine Mutter Libba, die als Näherin in ihrer eigenen Schneiderei arbeitet. Libba besteht darauf, dass er das Vollzeitangebot annimmt, damit er finanziell abgesichert ist. Dann erhält Joe einen Anruf von Curley, einem ehemaligen Schüler. Curley ist nun ein erfolgreicher Schlagzeuger und bittet Joe, in den Musikclub „Half Note“ zu kommen: Ein Pianist wird gebraucht für einen Auftritt am Abend mit Dorothea Williams, einer Jazz-Ikone …

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„Soul“: Das Fazit
Der Film „Soul“ lässt die Zuschauenden über den Sinn des Lebens nachdenken und darüber, wie Menschen geprägt werden. Den Oscar in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ gab es vollkommen zurecht. Weitere Nominierungen entfielen auf die Kategorien „Beste Musik“ und „Bester Ton“. Über den Oscar für die beste Musik durften sich schließlich Jon Batiste, Trent Reznor und Atticus Ross freuen.

„Soul“ hat weitere Auszeichnungen bekommen. Bei den Golden Globes Awards 2021 zum beispielsweise gab es ebenfalls in den Oscar-Gewinn-Kategorien je eine Auszeichnung. Im Übrigen werden die Hauptfiguren im englischsprachigen Original von Jamie Foxx beziehungsweise Tina Fey gesprochen …