Regisseur Danny Boyle hat den Film gemeinsam mit Christian Colson, John Smithson und Sharan Kapoor produziert sowie mit Simon Beaufoy das Drehbuch geschrieben: Aron Ralston (James Franco) ist leidenschaftlicher Kletterer. Er macht sich mit seinem Auto auf zum Canyonlands-Nationalparks in Utah, schläft nachts in seinem Wagen und fährt am Morgen danach mit seinem Mountainbike zum eigentlichen Canyongebiet. Das letzte Stück des Weges zu seinem Ziel – ein abgelegener Canyon – will er per Fußmarsch erreichen. Unterwegs trifft er auf Kristi (Kate Mara) und Megan (Amber Tamblyn), die die Orientierung verloren haben. Er zeigt ihnen nicht nur den Weg, sondern auch einen seiner unterirdischen Lieblingsplätze. Als er sich von den zwei jungen Frauen verabschiedet, die ihn zu einer Party einladen, setzt er seine eigentliche Route fort. Plötzlich stürzt er und mit ihm ein Felsbrocken, an dem er sich festgehalten hat, in eine Felsspalte, wobei der Brocken seinen rechten Arm an einer Felswand einklemmt ...
„127 Hours“ von Danny Boyle ist ein sehr spannender Film, und das auch für die Zuschauer, die vorab wissen, wie die Geschichte endet. James Franco überzeugt auf ganzer Linie mit seinem Spiel: Er ist für einen Oscar als

bester Hauptdarsteller nominiert. Gestern gewann er für diese Rolle einen Independent Spirit Award. Der Film ist für die Oscarverleihung 2011 in fünf weiteren Kategorien nominiert: als bester Film, für das beste adaptierte Drehbuch, den besten Schnitt, der beste Soundtrack und den besten Song. Im Übrigen führt James Franco heute Nacht zusammen mit Anne Hathaway als Moderator durch die Oscarverleihung ...