Bislang scheint sich gern Regisseur oder Produzent außerhalb der Traumfabrik an Angelina Jolie gewendet beziehungsweise sich an sie herangetraut zu haben: „Man hat mich nur noch nicht gefragt“, so die 33-Jährige gegenüber dem Magazin „Focus“. „Das interessiert mich wirklich, es kommen immer mehr tolle Filme aus Europa und anderen Kulturen.“
Die Aktrice, die sich noch vor der Geburt der Zwillinge mit ihrem 44-jährigen

Partner und Kollegen Brad Pitt sowie allen sechs Kindern in Südfrankreich niedergelassen hat, lernt gemeinsam mit ihm seit zwei Jahren Französisch. „Wenn ich es richtig kann, spreche ich vielleicht in ein paar Jahren für einen französischen Film vor“, so Jolie weiter. Dass heißt aber nicht, dass sie keine große Produktionen mehr machen will, wie zuletzt den US-amerikanischen Action-Thriller „Wanted“: „Jede Frau hat doch diese Seiten. Auf der einen das Mütterliche, Sanfte, Liebevolle, dann eine andere, die sehr sexy, Spaß- und Lust-orientiert ist, und eine, wo das Feuer lodert. Und ich bin sehr glücklich, all diese Seiten in Filmen ausspielen und erforschen zu können“, meinte die Schauspielerin.
Privat sei sie allerdings alles andere als eine Cineastin: „Ich tue mich einfach schwer, zwei Stunden still zu sitzen. Ich will lieber etwas lesen oder lernen oder reisen, um Neues zu erfahren.“ Und weiter: „Brad ist mehr der Film-Typ, und es ist so eine Art Familien-Scherz, dass er nun kaum noch dazu kommt. Wenn wir gemeinsam schauen, dann nicke ich meist weg oder drücke auf Pause, um mich um die Kinder zu kümmern.“