Johnny Depp und Tim Burton haben bereits mehrfach zusammengearbeitet, zum Beispiel für „Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen“ (1999) und „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (2005). Bei letzterem war auch Helena Bonham Carter mit von der Partie, Burtons Ehefrau. In seinem aktuellen Film „Sweeney Todd – Der Teuflische Barbier aus der Fleet Street“ treffen die beiden erneut aufeinander: Benjamin Barker (Johnny Depp),

stolzer Ehemann und frisch gebackener Vater, wird durch eine Intrige des einflussreichen Richters Turpin (Alan Rickman) unschuldig angeklagt und verbannt. Seine Frau und seine Tochter bleiben fortan unter der Obhut des Richters. Barkers bildhübsche Frau gerät wegen der Trennung von ihrem Mann in eine Krise und verschwindet schließlich – die gemeinsame Tochter wird daraufhin von Turpin adoptiert.
15 Jahre später: Barker kehrt unter dem Namen Sweeney Todd nach London zurück und schwört seinen Peinigern Rache. Bei seinen Mordplänen behilflich ist ihm Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter), Inhaberin eines Lokals für Fleischpasteten. Die Witwe teilt ihm unrichtigerweise mit, dass sich seine Frau vergiftet habe – aus Liebe zu ihm… Für Johnny Depp ist das Musicalgenre nicht ganz neu: Er sang bereits in seinem vierten Kinofilm „Cry Baby“ (1990) von John Waters. Und auch er hat – wie Daniel Day-Lewis – einen Golden Globe bekommen als „Bester Hauptdarsteller“ – allerdings im Bereich „Komödie/Musical“, Day-Lewis im Bereich „Drama“. Für einen Oscar sind beide in der gleichen Kategorie nominiert, aber gegen Day-Lewis in There will be Blood scheint er auch bei seiner dritten Nominierung keine Chance auf den Gewinn eines Goldmännchens zu haben…