Und die war dieses Jahr zum ersten Mal wie eine kreisrunde Bühne aufgebaut. Als Moderator durch den Abend führte Ryan Seacrest von „American Idol“, dem US-amerikanischen Ableger von „Deutschland sucht den Superstar“.
Gewinner des Abends waren der Fernsehmehrteiler „Broken Trail“, „Prime Suspect: The Final Act“ und die Serie „Die Sopranos“: Jeweils drei Emmys gingen an ihre

Macher beziehungsweise Darsteller. Die Handlung von „Broken Trail“ von Regisseur Walter Hill spielt zur Zeit des Wilden Westens im Jahr 1898 und setzte sich in den Kategorien Beste Miniserie, Bester Haupt- (Robert Duvall) und Bester Nebendarsteller in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm (Thomas Haden Church) durch. „Prime Suspect: The Final Act“ ist die letzte Episode der preisgekrönten britischen Krimiserie um Polizeibeamtin Jane Tennison (gespielt von Oscarpreisträgerin Helen Mirren) und wurde mit den Preisen für Hauptdarstellerin, Regie und Drehbuch ausgezeichnet. Auf dem Preise-Konto der US-amerikanischen Fernsehserie „Die Sopranos“, in der sich alles um das Leben einer italo-amerikanischen Mafiafamilie in New Jersey dreht, waren bereits 18 Emmys aus den vorigen Jahren verbucht. Diesmal gab es die Preise für die beste Dramaserie und für die beiden Hauptdarsteller Edie Falco und James Gandolfini.
Je zwei Auszeichnungen gingen an die Comedyserie „Alles Betty!“ und an Rob Marshalls „Tony Bennett: An American Classic“ erfolgreich. Alle Gewinner stehen hier.