Das Wochenende begann am Freitagnachmittag, als Floyd aus Hamburg anreiste und wir uns im O`Reileys am Frankfurter Hauptbahnhof trafen. Später machten wir uns dann auf, um den Professor zu besuchen und gepflegt zu speisen. Wie nicht anders zu erwarten, endete der Abend dann mit einer guten Party in der Klapper 33 wo uns Svenja und Olli wie immer sehr freundlich empfingen. Auch die anwesenden uns bekannten Frankfurter sorgten dafür, dass der Abend nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch feucht fröhlich wurde.

Am Samstag fiel uns das Aufstehen entsprechend schwer, waren wir doch gerade erst zuhause angekommen, als der Wecker schon wieder klingelte. Also ab zum Bahnhof und in den Zug in Richtung Karlsruhe. Dort angekommen wurden wir von der freundlichen Staatsmacht empfangen, die uns aus dem Bahnhof lotste und auf dem Bahnhofsvorplatz abstellte. Da wollten wir zwar nicht hin, da wir mit den Anderen in der Stadt verabredet waren, aber erstmal angekommen ließen uns die Herren in grün dann ziehen.

Später ging es mit dem Shuttle Bus sehr bequem zum Stadion, das wie der Name sagt in einem Naturschutzgebiet liegt und aus diesem Grunde auch noch nicht modernisiert wurde. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es rund um das Stadion herum keine Infrastruktur – sprich Bierstände und Toiletten gibt, was den Aufenthalt nicht sehr angenehm macht. Im Stadion gab es an diesem Tag aufgrund der durch die Karlsruher angedrohten Übergriffe auf die Hamburger im Gästebereich nur bleifreies zu trinken und so mussten dann die letzten Bierreserven herhalten.

Über das Spiel als solches gibt es nicht soviel zu berichten, die erste Hälfte war nicht nur aufgrund des Nebels im Hamburger sehr unterhaltsam. Es wurde auch ansprechender Fußball geboten. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Während die Hamburger geistig noch in der Kabine weilten, nutzen die Gastgeber die Verwirrung in der Hintermannschaft der Rothosen und gingen direkt nach dem Wideranpfiff mit 1:0 in Führung. Aber der HSV steckte nicht auf und spielte unter

dem Motto der letzten Saison (Jetzt erst recht!) munter weiter in Richtung des KSC Tores, konnte aber trotz zahlreicher Gelegenheiten in der regulären Spielzeit nicht den Ausgleich erzielen. Kurz vor Ende der Nachspielzeit konnten die Rothosen noch eine Ecke erkämpfen, die Olic nach Vorlage der 23 mit dem Kopf einnetzte. Was war das? Der HSV hat ein Tor nach einer Ecke erzielt, unter Huub ist wohl tatsächlich alles möglich!

Ein 1:1 in Karlsruhe ist zwar nicht das Traumergebnis, aber aufgrund der Heimstärke der Badener nicht zu verachten. So stehen wir also zum ende der Hinrunde mit 32 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, wer hätte das gedacht. Hut ab Huub!

Donnerstag geht es noch gegen Basel und dann ist die erste Hälfte der Saison 2007/2008 geschafft.

Kepp commercials and politics out of football!