Aufgebracht hat das Thema die „Bild“-Zeitung. Darin wird berichtet, dass die 49-Jährige die italienische Sekte „Damanhur“ besucht habe. „Ja, Nena war bei uns. Sie passt perfekt in die Gemeinschaft!“, wird denn auch Macaco, Sprecherin der Sekte, zitiert.
Die Macher von „Bild“ wollen erfahren haben, dass Nena bereits seit längerem eine Vorliebe für Sektenkult von „Damanhur“ habe. So soll die werdende Oma bereits in der „Stadt des Lichts“ in Piemont gewesen sein. Dort lebe die Sektengemeinschaft, bestehend aus zirka 700 Anhängern, seit 1975 auf einem 500 Hektar großen Areal, auf dem eigene Dörfer, Schulen und auch ein „Meditations-Labyrinth“ vorzufinden seien. Der Sektengründer wird Oberto Airaudi genannt und ist zehn Jahre älter als Nena. In Italien soll er als Wunderheiler gelten. Er ließ eine unterirdische Tempelanlage in einen Berg bauen, in der sich eine Zeitmaschine befinden soll, „mit der Airaudi angeblich nackt durch die Zeit reisen kann“, heiß es auf „Bild.de“.

Darüber hinaus gibt es weitere „Beweise“:

1. Nena soll vor einigen Monaten ihrer Familie Sommerurlaub in der „Damanhur“-Stadt gemacht haben.
2. Im Booklet ihrer neuen CD „Made in Germany“ gibt es ein „geheimes“ Zeichen der Damanhurianer, das für „Freiheit“ stehen soll.
3. Sie dankt den „Damanhurianern“

außerdem und weißt auf deren Homepage hin.

Nena selbst wird in der „Bild“ wie folgt wiedergegeben: „Damanhur interessiert mich, genau so wie ich mich im Laufe der letzten Jahre viele andere außergewöhnliche Lebensformen neugierig gemacht haben.“ Doch in der Sekte sei sie nicht: „Ich war und bin aber deshalb nirgendwo Mitglied geworden...“