So lautet das Ergebnis der Autopsie, das gestern – über sechs Wochen nach dem Tod Anna Nicole Smiths – in Fort Lauderdale (Florida) bekannt gegeben wurde. Eindeutig ausgeschlossen als Todesursache haben die Ermittler Mord oder Selbstmord. Die 39-Jährige habe in den letzten Tagen vor ihrem Tod neun verschiedene Medikamente zu sich genommen, berichtete Gerichtsmediziner Joshua Perper, nachzulesen beim „People“-Magazin. Darunter befanden sich Schlafmittel, Appetitzügler und Antidepressiva. Keines der Medikamente sei zu hoch dosiert gewesen, zusammen aber hätten sie eine tödliche Kombination gebildet. „Wir sind nach all unseren Untersuchungen überzeugt, dass es eine versehentliche Überdosis ohne kriminellen Hintergrund war“, sagte Polizeichef Charlie Tiger. Der Mediziner Perper sagte, Anna Nicole Smith habe nach dem Tod ihres Mannes und erst recht nach dem überraschenden Tod ihres 20 Jahre alten Sohnes Daniel

im September unter schweren Depressionen gelitten; gleichwohl gehe er nicht von einem Selbstmord aus. In dem Hotelzimmer, in dem sich Smith zuletzt aufhielt, sei noch ein nicht genutzter Vorrat an Schlaftabletten gefunden worden. Auch auf dem Laptop von Smiths Lebensgefährten Howard Stern fanden die Ermittler nichts Verdächtiges. „Es gibt nichts, was auf ein Foulspiel hindeutet“, sagte Tiger bei einer vom Nachrichtensender CNN übertragenen Pressekonferenz.
Smith war nach langem Hin und Her um ihren Bestattungsort Anfang März neben ihrem Sohn auf den Bahamas beigesetzt worden. Der Streit um das Erbe ihres Mannes ist noch nicht entschieden.