Das Drehbuch zu Cronenbergs Regiewerk „Tödliche Versprechen – Eastern Promises“ schrieb Steven Knight: Nikolai Luschin (Viggo Mortensen) stammt aus Russland und lebt in London. Dort arbeitet er für eine Organisation der russischen Mafia, die zur Bruderschaft „Vory v Zakone“ (Diebe im Gesetz) gehört. Ihr Anführer ist Semjon (Armin Mueller-Stahl), dessen dem Alkohol zugeneigter Sohn Kirill (Vincent Cassel) Nikolai offiziell als seinen persönlichen Fahrer zur Seite hat, der aber auch für die Folgen von Kirills Fehlverhalten zuständig ist: Dazu gehört dann zum Beispiel auch, Leichen so aus dem Weg zu schaffen, dass keine Spuren auf den oder die Täter zurückverfolgt werden können.
Anna Chitrowa (Naomi Watts) hat ebenfalls russische Wurzeln und ist Hebamme in einem Londoner Krankenhaus. Dort stirbt eines Tages ein junges russisches Mädchen während der Geburt ihres Kindes. Anna selbst hat erst vor einiger Zeit eine Fehlgeburt erlitten. Sie findet in den Sachen der jungen Frau ein Tagebuch und bittet ihren Onkel Stepan (Jerzy Skolimowski), es zu übersetzen, um vielleicht die Angehörigen des Babys ausfindig machen zu können. Darüber hinaus besucht sie das von Semjon geführte russische Restaurant, denn in dem Tagebuch war eine Visitenkarte davon enthalten...
„Tödliche Versprechen – Eastern Promises“ ist in der Tat spannend. Wer jedoch kein

Blut oder extreme Gewaltdarstellungen sehen kann, sollte vielleicht warten, bis der Film als DVD in den Handel kommt – dann ist das Bild nicht so groß wie im Kino. Allerdings sind dann auch die anderen Szenen nicht im Großformat erlebbar, denn trotz der Gewalt sind es schöne Bilder, die gezeigt werden.