Das Interview hat Lindsay Lohan der US-amerikanischen Magazins „Vanity Fair“ gegeben – es wurde der Coverstory der Oktober-Ausgabe zugrunde gelegt: „Ich war unverantwortlich. Und ich möchte mich gar nicht herausreden“, so das Fazit ihrer Worte. Über ihre Zeit als Partygirl sagt die 24-Jährige: „Ich habe mich verantwortungslos verhalten. Ich habe experimentiert.“ Und weiter: „Ich habe einige Sachen ausprobiert, weil ich jung und neugierig war. Ich dachte, es wäre okay, weil andere Leute es auch taten.“
Allerdings sei sie weder

abhängig von Drogen noch von Alkohol, so Lohan: „Wenn ich Alkoholikerin wäre, wie alle behaupten, dann wäre ich mit meiner Fußfessel in der Entgiftung oder Notaufnahme gelandet. Schließlich hätte ich Entzugserscheinungen von den Dingen bekommen, die ich den Leuten zufolge konsumiere.“ Für die Gerüchte um ihre angebliche Drogenabhängigkeit macht die Schauspielerin ihren Vater Michael Lohan verantwortlich – das Verhältnis zu dem 50-Jährigen ist zerrüttetet. Ihm wirft sie vor, Lügen über sie verbreiten: „Alles, was er tut, tut er für sich.“ Und: „Das Schlimmste daran ist, zu sehen, wie der eigene Vater weint, und normalerweise würde man sich freuen, dass er da ist. Doch dann muss er sofort wieder gehen, um kurz danach ein Interview zu geben.“
In Zukunft wolle Lindsay Lohan sich wieder ganz ihrer Schauspielkarriere widmen: „Ich weiß, dass ich eine verdammt gute Schauspielerin bin“, meint sie. „Ich möchte den Respekt, den ich hatte, als ich großartige Filme gemacht habe. Und wenn das bedeutet, dass ich deswegen nicht mehr in Nachtklubs gehen kann, dann ist das halt so.“ Ihr Entschluss laute daher: „Ich will meine Karriere zurück.“