In einer Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, die auf den heutigen 20. Juni 2011 datiert ist, heißt es: „Das Umweltministerium bekräftigt mit Blick auf den Fund von EHEC-Bakterien in einem Frankfurter Bach seine Empfehlungen für den Umgang mit Fluss- und Bachwasser. Flusswasser ist aus hygienischen Gründen grundsätzlich als gesundheitlich bedenklich anzusehen. In Rheinland-Pfalz ist daher kein Fluss oder größerer Bach als Badegewässer ausgewiesen. Wegen der nicht auszuschließenden Infektionsgefahr rät das Umweltministerium generell vom Baden in Fließgewässern ab.“
Darüber hinaus könne nicht ausgeschlossen werden, „dass neben vielen anderen Keimen

auch vereinzelt EHEC-Erreger in Fließgewässern auftreten können, wenn sie durch EHEC-Ausscheider belastet werden“. Das können sowohl Tiere als auch Menschen sein. Wer als Gärtner auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte deswegen zum Beispiel zur Bewässerung seiner Beete Leitungs- oder gesammeltes Regenwasser verwenden. „Die vom Wasser- und Bodenverband zur Beregnung der Vorderpfalz veranlasste Untersuchung des landwirtschaftlichen Beregnungswassers im Gemüseanbaugebiet Vorderpfalz war ohne EHEC-Befund“, geht aus der Mitteilung des Umweltministeriums weiter hervor.
Außerdem ist darin zu lesen: „Vorsorglich hat die Landesregierung veranlasst, im Rahmen der regelmäßigen Badegewässerüberwachung die rheinland-pfälzischen Badegewässer auch auf den EHEC-Erreger zu untersuchen. Ungeachtet dessen ist laut Umweltbundesamt eine Gefährdung durch Baden im Schwimmbecken, Naturbadeteichen oder an ausgewiesenen Badestellen natürlicher Gewässer nicht wahrscheinlich.“