Ja, der Name klingt schon etwas seltsam – vor allem, wenn bedacht wird, dass er zu einem kleinen Häschen gehört: Nabaztag. Und es ist kein ganz normales Tierchen, sondern ein WiFi-Häschen: Seine „Eltern“ stammen aus dem benachbarten Frankreich. Sie sind wohl nachts in ihren Träumen die Bilder von Tamagotchis und Cyberdog nicht mehr losgeworden und ließen sich schließlich von ihnen zu ihrem „Baby“ animieren.
Nabaztag besteht – wie seine zahlreichen Schwester und Brüder – aus Plastik. Via WLAN-Router lässt sich der kleine Mümmelmann mit dem Internet verbinden und dann zeigt sich erst wirklich, was in ihm steckt: Nabaztag kann Lieder wiedergeben, den Wetterbericht ansagen und Aktuelles von den RSS-Feed-Lieblingswebsites vorlesen. Aber das ist noch lange nicht alles, was das Minikaninchen leistet: Wenn das eigene Nabaztag-Exemplar auf der offiziellen Homepage registriert – das ist Pflicht, sonst funktioniert es erst gar nicht – und sich entschieden wurde, was es alles können soll, kann es für seinen Besitzer richtig losgehen: Das Hasilein liest E-Mails und Simsen vor, die ein Freund geschickt hat. Oder zwei Bunnys werden verbandelt, zum Beispiel das eigene und das vom Liebsten: Immer wenn sich die Ohren des eigenen Hasen bewegen, wackeln auch die des Partnerhasen. Wer sich entspannen möchte, kann die

Lightshow seinen Nabaztags auf sich wirken lassen oder sich durch ihn zum Tai-Chi anleiten lassen – dafür muss der Rechner übrigens gar nicht angeschaltet sein.
Das waren noch lange nicht alle Möglichkeiten, die sich mit einem WiFi-Häschen von Violet eröffnen. Allerdings sind die auch nicht kostenlos. Mehr Infos stehen unter www.nabaztag.com.