Die diesjährige Jury der Internationale Filmfestspiele wurde gebildet durch die britische Schauspielerin Tilda Swinton als Juryvorsitzende, Regisseurin und Drehbuchautorin Isabel Coixet aus Spanien, Filmemacher Gaston Kaboré aus Burkina Faso, Theaterregisseur und Schriftsteller Henning Mankell aus Schweden, Film-, Theater- und Aktionskünstler Christoph Schlingensief aus Deutschland sowie Regisseur Wayne Wang und Küchenchefin und Buchautorin Alice Waters, beide aus den USA.
Den Goldenen Bären hat die Jury – zum ersten Mal überhaupt – nach Peru vergeben, und zwar an die Regisseurin Claudia Llosa für

ihren Film „La teta asustada“. Silberne Bären gingen an:
1. Beste Regie: Asghar Farhadi für „Darbareye Elly“
2. Bestes Drehbuch: Oren Movermann und Alessandro Camon für „The Messenger“
3. Bester Darsteller: Sotigui Kouyaté für „London River“
4. Beste Darstellerin: Birgit Minichmayr für „Alle Anderen“
5. Herausragende künstlerische Leistung: Gabor Erdély und Támas Székely für „Katalin Varga
6. Großer Preis der Jury: Adrián Biniez für „Gigante“ und Maren Ade für „Alle Anderen“

Den Alfred-Bauer-Preis teilen sich Andrzej Wajda für „Tatarak“ und Adrián Biniez für „Gigante“. Der Panorama Publikumspreis 2009 wurde an „The Yes Men Fix The World“ von Mike Bonanno, Andy Bichlbaum und Kurt Engfehr vergeben, gefolgt von Philippe Liorets „Welcome“ und Wolfgang Murnbergers „Der Knochenmann“.

Seit Mitte Dezember stand fest, dass der bereits mit einem Oscar geehrte Filmkomponist Maurice Jarre den Goldenen Ehrenbären erhalten wird – der Verleihung fand am 12. Februar statt. Regisseur Claude Chabrol und der deutsche Film- und Fernsehproduzent Günter Rohrbach wurden am 8. beziehungsweise 9. Februar mit der Berlinale Kamera ausgezeichnet; eine weitere durfte der portugiesische Regisseur und Drehbuchautor Manoel de Oliveira entgegennehmen.

Ausführliche Informationen sind auf der offiziellen Homepage der Berlinale abrufbar.