Duchovny spielt den New Yorker Schriftsteller Hank Moody, der ins sonnige L.A. zieht, wo sein legendärer Bestseller "God Hates Us All" verfilmt wird. Was nach einem wundervollen Leben klingt, sieht in der Realität ein bisschen weniger sonnig aus. Die Filmemacher verunstalten Moodys Werk zu einer kitschigen Komödie namens "A Crazy Little Thing Called Love", was Hank prompt jegliche Lust zum Schreiben vergehen lässt. Er hat fortan eine Schreibblockade.

Noch dazu trauert er

seiner Ex Karen hinterher, was er dadurch kompensiert das er alles in sein Bett schleppt was einen Rock trägt und bei drei nicht schnell genug auf dem Baum ist. Sogar vor Minderjährigen macht er, wenn auch aus Versehen, nicht halt.

Die einzige Frau die dauerhaft Teil von Hanks Leben ist, ist seine pubertierende Tochter Becca, die aussieht wie die kalifornische Inkarnation von Morticia Addams. Becca ist Emo und Chefin einer Rockband. Trotz Hanks Lebenswandel hält Becca kompromisslos zu ihrem Vater.

Die für den amerikanischen Pay-TV-Sender "Showtime" produzierte Serie "Californication" steht ganz im Geiste des "Red Hot Chili Peppers"-Songs und soll die wahre Seite von Los Angeles zeigen - Drogen, Sex und Alkohol. Unwissenden sei erklärt das "Fornication" Unzucht bedeutet.

Entweder fiel beim Casting für die Serie die Wahl auf den richtigen Schauspieler oder David Duchovny hat sich zu sehr mit seinem Serien-Ego identifiziert. Im vergangenen Monat gab der verheiratete Familienvater zu sexsüchtig zu sein. "Ich habe mich freiwillig in das Zentrum für die Behandlung von Sexsucht einweisen lassen und bitte um Respekt und Zurückhaltung, während meine Familie und ich mit der Situation umgehen“, liess er durch seinen Anwalt Stanton „Larry“ Stein mitteilen.