Die Buchstabenkombination TTIP steht für „Transatlantic Trade and Investment Partnership“. Es wird auf Deutsch „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP)“ genannt. Weitere Bezeichnungen dafür sind Transatlantisches Freihandelsabkommen und Trans-Atlantic Free Trade Agreement (TAFTA).

Über was genau verhandelt wird, wissen die EU-Bürger nicht,

wobei interne, geheime Positionspapiere an die Öffentlichkeit gelangt sind. Einige Kritikpunkte, die zum Beispiel Journalisten und Verbraucherschützer gegen das TTIP vorbringen, sind das „Aufweichen“ von Arbeitnehmerrechten, Gesundheitsstandards und Umweltstandards, was allein dem Handel und damit dem Erwirtschaften von Gewinnen durch die Konzerne dienen.

Freihandelsabkommen stoppen
Auch mit Kanada verhandelt die EU seit Längerem: Die Buchstabenkombination CETA steht für das „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ (CETA). Dieses Freihandelsabkommen sollte eigentlich Anfang Mai 2014 unterzeichnet werden. Angeblich wurde dies aufgrund von technischen Problemen verschoben, wie hier zu lesen ist.

Gegen das TIPP wurden mehrere Kampagnen aufgelegt, zum Beispiel die von Campact. In einem Newsletter der Nichtregierungsorganisation von heute heißt es dazu: „(...) wir sind überwältigt. Fast 3.000 Menschen sind in den vergangenen fünf Tagen Campact-Förderer/in geworden. Etwa 2.000 fehlen noch bis zu unserem Ziel, mit 5.000 zusätzlichen Förderer/innen im Rücken das Freihandelsabkommen TTIP zu kippen. Mit Ihrer Hilfe können wir es schaffen.“ Wer sich beteiligen möchte, der kann das hier tun.