Zum damaligen Zeitpunkt war sie die jüngste Schauspielerin, die für den Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert wurde; bis heute bleibt sie die zweitjüngste. Im Kino war sie unter anderem Roman Polanskis Der Mieter (1976), im Thriller Driver (1978) an der Seite von

Ryan O'Neal, Werner Herzogs Bram Stokers Klassiker Nosferatu: Phantom der Nacht (1979) mit Klaus Kinski, Ein mörderischer Sommer (1983), Luc Bessons Subway (1986) an der Seite von Christopher Lambert, Camille Claudel (1988) mit Gérard Depardieu, Die Bartholomäusnacht (1994), Diabolisch (1996) und Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (2003) zu sehen. Für ihre Rolle in Camille Claudel wurde sie 1989 mit einen Silbernen Bären auf der Berlinale geehrt. Adjani ist bis heute die einzige Schauspielerin, die bereits viermal den César als beste Hauptdarstellerin gewinnen konnte, den außer ihr nur Catherine Deneuve und Nathalie Baye mit je zwei Malen mehrfach gewinnen konnten. 1990 erhielt Isabelle Adjani zusammen mit Gérard Depardieu den Super César in der Kategorie Schauspieler der Dekade. Auch auf musikalischem Gebiet war Isabelle Adjani tätig: Sie machte mit Serge Gainsbourg Musik; die Single Pull Marine (1983) schaffte es – auch Dank des von Luc Besson geschaffenen Videos – auf Platz eins der französischen Charts. Isabelle Adjani hatte Beziehungen mit Kameramann und Regisseur Bruno Nuytten und von 1989 bis 1994 mit Daniel Day-Lewis; mit beiden Männern hat sie jeweils ein Kind. Adjani war von 2002 bis 2004 mit dem Musiker Jean-Michel Jarre verlobt.