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Samstag, der 6. Juni 2026

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Eisiger Start in den Tag: Glättegefahr in Berlin und Brandenburg

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor frostigen Temperaturen und Glätte auf den Straßen. Pendler und Autofahrer in der Region müssen sich auf rutschige Verhältnisse einstellen.

Eisiger Start in den Tag: Glättegefahr in Berlin und Brandenburg

Der Morgen beginnt in Berlin und Brandenburg eisig: Temperaturen um den Gefrierpunkt und überfrierende Nässe sorgen für glatte Straßen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Glätte herausgegeben. Pendler sollten besonders vorsichtig sein – auf Brücken, in Senken und an Waldrändern ist die Rutschgefahr am größten.

Was bedeutet die Warnung konkret?

Die Warnung gilt von den frühen Morgenstunden bis in den Vormittag hinein. Betroffen sind nahezu alle Landkreise der Hauptstadtregion. Vor allem Berufstätige, die mit dem Auto unterwegs sind, sollten ihre Fahrweise anpassen: Vorausschauendes Fahren, geringe Geschwindigkeit und ein größerer Abstand zum Vordermann sind jetzt entscheidend. Aber auch Fußgänger und Radfahrer sind gefährdet, auf spiegelglatten Gehwegen oder Radwegen auszurutschen.

  • Geschwindigkeit reduzieren und Bremsmanöver vermeiden
  • Besondere Vorsicht auf Brücken, in Unterführungen und auf wenig befahrenen Straßen
  • Winterreifen sind Pflicht – auch wenn die Temperaturen tagsüber leicht steigen

Hintergrund: Warum jetzt besonders Vorsicht geboten ist

In den vergangenen Tagen war es ungewöhnlich mild gewesen, vielerorts hatte es geregnet. Die kalte Luft, die über Nacht eingeflossen ist, lässt die Feuchtigkeit auf den Straßen gefrieren – ein klassischer Fall von überfrierender Nässe. Meteorologen bezeichnen diese Wetterlage als tückisch, weil die Glätte nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist.

Hinzu kommt, dass viele Verkehrsteilnehmer nach der milden Phase noch nicht wieder in der Wintermentalität angekommen sind. Die Umstellung auf glatte Straßen erfordert eine bewusste Anpassung des Fahrverhaltens.

Welche Regionen sind besonders betroffen?

Das gesamte Stadtgebiet Berlins und die angrenzenden Landkreise Brandenburgs, darunter Potsdam-Mittelmark, Dahme-Spreewald und Oberhavel. In ländlicheren Gebieten, wo die Straßen weniger frequentiert sind und die Temperaturen noch etwas niedriger liegen, kann die Glätte länger bestehen bleiben.

Wetteraussichten: Wie geht es weiter?

Im Laufe des Vormittags soll die Sonne die Temperaturen vielerorts über den Gefrierpunkt heben, sodass die Glätte allmählich zurückgeht. Am Nachmittag sind Höchstwerte um 2 bis 4 Grad Celsius zu erwarten. Allerdings warnen die Meteorologen bereits vor den Abendstunden: Dann kann die restliche Nässe auf den Straßen erneut gefrieren. Die kommenden Nächte bleiben frostig, mit Tiefstwerten von bis zu minus 4 Grad.

Der Blick auf die Wetterkarten zeigt: Die Region steckt mitten im Frühwinter. Autofahrer tun gut daran, die Winterausrüstung ihrer Fahrzeuge zu überprüfen und sich auf wechselhafte Bedingungen einzustellen. Wer morgens früh das Haus verlässt, sollte etwas mehr Zeit für den Weg einplanen.

Die gute Nachricht: Mit der Sonne am Vormittag entspannt sich die Lage meist rasch. Bis dahin heißt es aber: Augen auf im Straßenverkehr und lieber einmal mehr auf die Bremse verzichten als einmal zu wenig.

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