Sonderzug gestoppt: 1.000 PSG-Fans sorgen für Aufsehen in München
11. June 2026
Vor dem Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal wurde ein Sonderzug mit rund 1.000 PSG-Fans auf dem Weg nach München gestoppt. Grund war eine brennende E-Zigarette.
Einsatz in München: Sonderzug mit PSG-Fans gestoppt
Am Rande des Champions-League-Spiels zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal ist es in München zu einem ungewöhnlichen Einsatz gekommen. Ein Sonderzug mit rund 1.000 französischen Fußballfans, die auf dem Weg in die bayerische Landeshauptstadt waren, wurde gestoppt. Ursache des Zwischenstopps war eine brennende E-Zigarette, die in einem der Waggons entdeckt wurde.
Die Feuerwehr rückte aus und konnte das Gerät ablöschen. Verletzt wurde niemand. Dennoch sorgte der Vorfall für Verzögerungen und eine erhöhte Polizeipräsenz am Münchner Hauptbahnhof. Die Fans selbst zeigten sich teils überrascht, teils verärgert über den unterbrochenen Ablauf.
Hintergrund: Reise per Sonderzug
Der Sonderzug war von Fanclubs von Paris Saint-Germain organisiert worden, um möglichst viele Anhänger geschlossen zum Spiel zu bringen. Eine solche Anreise per Sonderzug ist bei großen internationalen Begegnungen keine Seltenheit – doch der Vorfall mit der E-Zigarette wirft Fragen nach den Sicherheitsmaßnahmen auf.
Die Polizei bestätigte, dass der Zug vorübergehend angehalten und einer Kontrolle unterzogen wurde. Nach der Freigabe setzte er seine Fahrt fort. Die Fans erreichten die Münchner Arena noch rechtzeitig vor dem Anpfiff.
Sicherheit und Fußballgroßereignisse
Bei solchen Spielen kommt es immer wieder zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Nicht selten werden Züge oder Busse mit Auswärtsfans gesondert überwacht und bei Verdacht gestoppt. In diesem Fall war die Aufregung um die brennende E-Zigarette vermutlich größer als die tatsächliche Gefahr. Dennoch zeigt der Vorfall, wie schnell ein vermeintlich kleiner Zwischenfall für massive Einschränkungen sorgen kann.
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