BP
Blogpod

Drücke ESC zum Schließen

Aus aller Welt Beauty Filme Gadgets Games Gesellschaft Gesundheit Handy Kochen Literatur Lokale Nachrichten Mode Netzkultur Promis Reisen Sport Technik Wirtschaft
BP
Blogpod
Toggle sidebar

Sonntag, der 7. Juni 2026

BLOG POD

Lokale Nachrichten

Kuh aus Jauchegrube gerettet – Rettungseinsatz mit schwerem Gerät

J. Hein

07. June 2026

Google bevorzugte Quelle festlegen

Ein aufwendiger Einsatz der Feuerwehr Landeck endete glücklich: Eine Kuh wurde aus einer Jauchegrube befreit. Die Rettung dauerte mehrere Stunden und erforderte schweres Gerät.

Kuh aus Jauchegrube gerettet – Rettungseinsatz mit schwerem Gerät

Einsatz in den Tiroler Bergen

In Landeck im Bundesland Tirol wurde die Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Eine Kuh war in eine Jauchegrube gestürzt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Das Tier stand bis zum Hals in der Flüssigkeit und drohte zu ertrinken.

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen und spezieller Ausrüstung an. Die Grube erwies sich als tückisch: Die Kuh steckte in einer Tiefe von rund zwei Metern fest, und die Jauche erschwerte die Rettung zusätzlich. Die Feuerwehr musste die Grube zunächst mit Pumpen leeren, um an das Tier heranzukommen.

Schweres Gerät und viel Geduld

Nach dem Abpumpen der Flüssigkeit begann die eigentliche Bergung. Die Einsatzkräfte sicherten die Kuh mit Gurten und Seilen, um sie langsam aus der Grube zu heben. Dabei kam ein Kran zum Einsatz, der das mehrere hundert Kilogramm schwere Tier behutsam an die Oberfläche beförderte. Die gesamte Aktion dauerte rund drei Stunden.

Während der Rettung wurde die Kuh immer wieder mit Wasser abgespritzt, um sie zu beruhigen und ihre Körpertemperatur zu regulieren. Ein Tierarzt stand bereit, um das Tier nach der Bergung zu untersuchen. Glücklicherweise hatte die Kuh keine schweren Verletzungen erlitten und konnte nach einer kurzen Erholungsphase wieder auf die Weide gebracht werden.

Ähnliche Fälle in der Landwirtschaft

Unfälle mit Rindern in Gülle- oder Jauchegruben kommen immer wieder vor. Die Tiere können auf rutschigem Untergrund ausrutschen und in die offenen Behälter stürzen. Oft enden solche Einsätze tödlich, weil die Tiere ertrinken oder sich schwere Knochenbrüche zuziehen.

In Niederösterreich etwa rettete die Feuerwehr erst vor wenigen Wochen zwei Rinder aus einer Güllegrube. Auch damals war ein Kran nötig, um die Tiere zu befreien. Landwirte sind angehalten, ihre Gruben sicher abzudecken oder mit Gittern zu sichern, um solche Vorfälle zu vermeiden.

Gefahren für Mensch und Tier

Jauchegruben sind nicht nur für Tiere gefährlich. Auch für Menschen geht von ihnen ein erhebliches Risiko aus, etwa durch giftige Gase wie Methan oder Schwefelwasserstoff, die beim Rühren der Flüssigkeit freigesetzt werden können. Bei Rettungseinsätzen tragen die Feuerwehrleute daher spezielle Atemschutzgeräte.

Die Feuerwehr Landeck zog eine positive Bilanz: Der Einsatz sei trotz der widrigen Umstände professionell und reibungslos verlaufen. Die Kuh erhole sich auf einem nahe gelegenen Hof und zeige keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Zur Startseite