Im dem Test sah das Ergebnis im Fazit so aus: LCD besiegt Plasma, kleine Formate schlagen große und viele teurere Geräte sind nicht unbedingt besser. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen LCD und Plasma?
LCD steht für „Liquid Crystal Display“, was übersetzt so viel wie „Flüssigkristallbildschirm“ heißt. Vereinfacht erklärt werden kann ihre Funktionsweise wie folgt: Die flüssigen Kristalle beeinflussen Licht. Wenn sie unter Spannung stehen, ändern sie die Lichtdurchlässigkeit. Der große Vorteil der LCD-Technologie ist die Platzeinsparung: LCDs passen in Handys, Notebooks oder eben auch flache Fernseher. Außerdem wiegen sie wenig, der Stromverbrauch ist gering und es entsteht weniger Elektrosmog. Das Bild ist scharf, stabil und flimmerfrei. Bislang ist der größte Kritikpunkt die Schwarztiefe: Da Kristalle immer ein wenig Licht durchlassen, wird der Bildschirm nie ganz dunkel. Die Farbenvielfalt ist also geringer als bei Plasmabildschirmen.
Plasma ist ionisiertes Edelgas. Im Bildschirm entlädt sich das Plasma und regt dadurch Leuchtstoffe an, so dass es zur Erzeugung von Licht kommt. Jedes einzelne Pixel eines Bildschirms beseht aus drei Kammern, in denen aus rotem, blauem und grünem Licht die Farben gemischt werden. Die Farb- und Kontrastreiche gilt als besser und tiefes, Schwarz wird dargestellt. Auch von der

Seite ist auf Plasmabildschirmen meistens mehr zu sehen als auf LCDs. Nachteilig sind der hohe Stromverbrauch und die begrenzte Lebensdauer: Wenn auf dem Bildschirm das gleiche Bild zu lange gezeigt wird, kann es sich quasi einbrennen und das Gerät schädigen.
Der Test ist in Heft Nummer 12/2007 nachzulesen – siehe die Homepage der Stiftung Warentest.