Geldanlage in Immobilien
Wer über das nötige Kapital verfügt oder entsprechende Kreditmittel generieren kann, entscheidet sich häufig für den Kauf einer Immobilie. Dabei spielt die selbst genutzte Immobilie (Eigenheim oder Eigentumswohnung) eine wichtige Rolle, da mit ihr eigener Mietaufwand eingespart und zugleich eine Altersvorsorge aufgebaut werden kann. Beim Kauf einer fremdgenutzten Immobilie (Mietshaus oder vermietete Eigentumswohnung) ist dagegen die Nettorendite (Mietertrag nach Abzug aller Kosten) sowie das Wertsteigerungspotential entscheidend für den Anlageerfolg.
Bei der lukrativen Vermietung einer Immobilie kommt es vorrangig darauf an, welcher nachhaltige Mietertrag angesichts des Standortes und der Qualität einer

Immobilie erzielt werden kann. Ein Immobilienkauf in Metropolregionen wie Berlin, München, Hamburg, Frankfurt/Main und Düsseldorf/Köln/Bonn bietet oft eine gute Mietrendite und ein attraktives Wertsteigerungspotential, erfordert allerdings eine sorgfältige Auswahl des Objekts und einen erheblichen Kapitalaufwand, den nicht jeder Anleger aufbringen kann oder will.

Investments in Edelmetallen
Anleger aller Kategorien interessieren sich vor allem unter Sicherheitsaspekten oft für ein Investment in physischem Edelmetall. Dabei nehmen Goldbarren und -münzen eine führende Stellung ein. Besonders klassische Anlagemünzen wie Krugerrand (Südafrika), Maple Leaf (Kanada), Nugget (Australien) und Wiener Philharmoniker (Österreich) sind hierzulande sehr beliebt, da sie aufgrund ihrer kleinen Stückelung auch Kleinanlegern zugänglich sind. Historische Gold- und Silbermünzen finden Sie z.B. auf der Seite von Münzkurier. Gold wird gerade bei Aktien- oder Währungsturbulenzen als "Krisenwährung" geschätzt. Dennoch sind auch Schwankungen des Goldkurses zu verzeichnen, die sich oft nur langfristig ausgleichen. Daher bringt ein Edelmetallinvestment keine planbaren Renditen und ist deshalb immer auch spekulativ.

Geldanlagen in Sammelobjekten
Viele Investoren legen ein Teil ihres Kapitals in Sammelobjekten wie Briefmarken und Münzen an. Bei klassischen Sammlermünzen spielt der Materialwert keine Rolle. Wertbestimmend sind vielmehr Seltenheit und Beliebtheit des Sammelgebiets. In Deutschland werden bevorzugt die Münzen des Deutschen Reiches und seiner Teilstaaten sowie Sondermünzen aus der Frühzeit der Bundesrepublik, aber auch Euro-Münzen (Kursmünzen und Sonderprägungen) gesammelt. Die Anlage in Briefmarken und Sammlermünzen erfordert ein solides eigenes Fachwissen oder eine fachkundige, neutrale Beratung. Wertsteigerungen lassen sich bevorzugt mit klassischen Sammlermünzen bzw. Briefmarken erzielen, die auf Auktionen vermarktet werden. Briefmarken und Münzen neueren Datums sind häufig wegen ihrer hohen Auflagen als Anlageobjekte wenig attraktiv.

Kunstobjekte und klassische Automobile
Eine zunehmend beliebte Anlageform ist der Kauf von Kunstobjekten wie Gemälden und Skulpturen. Hier sind bei hochwertigen Kunstgegenständen erhebliche Wertsteigerungen zu erzielen. Ähnlich wie bei den ebenfalls unter Anlagegesichtspunkten lukrativen klassischen Automobilen (Oldtimer) muss allerdings selektiv investiert werden, sodass eigene Fachkunde oder kompetente Beratung unverzichtbar ist.