Außer Haus und keine Briefmarke zur Hand und trotzdem Briefe und Postkarten verschicken? Das geht mit dem Handyporto rund um die Uhr. Auf diese Option hat jüngst wieder die Redaktion von teltarif.de hingewiesen: Nach der Einführung im Jahr 2008 sei das Handyporto „zunächst nur in Kooperation mit den Netzbetreibern Telekom und Vodafone verfügbar“ gewesen. „Mittlerweile kann der Dienst auch im Netz von Telefónica genutzt werden.“

Im Folgenden wird beschrieben, wie das Ganze funktioniert.

Vorteile des Handyportos
Laut der Deutschen Post sind die Vorteile des

Handyportos, dass es jederzeit und überall, einfach, schnell und bequem genutzt werden kann: „im Büro, in der Bar oder direkt vorm Briefkasten. HANDYPORTO gibt’s in ganz Deutschland. (…) Alles, was Sie brauchen, sind ein Handy und ein Stift: HANDYPORTO anfordern, aufschreiben, fertig!“ Und das Frankieren per Handyporto dauere „weniger als 60 Sekunden“.

Handyporto statt Briefmarke: Anleitung

1. Eine SMS mit dem Inhalt „Brief“ oder „Postkarte“ zum Versenden fertig machen – je nachdem, was verschickt werden soll.

2. Diese SMS senden an die Service-Nummer der Deutschen Post: 22122.

3. Eine SMS-Antwort kommt zurück mit einem zwölfstelligen Zifferncode.

4. Diesen Code mit einem Stift per Hand auf das Briefmarkenfeld des Briefs beziehungsweise der Postkarte schreiben, und zwar dreizeilig: vier Ziffern pro Zeile.

5. Die Abrechnung erfolgt über die Mobilfunkrechnung: Laut deutschepost.de kostet das Handyporto für einen Standardbrief 1,19 Euro und das Handyporto für eine Postkarte 0,99 Euro, beides inklusive Mehrwertsteuer. Dazu kommen können zusätzliche Kosten pro SMS, was vom Mobilfunkvertrag abhängt.

Tipp: Alternativ können Smartphone-Nutzende das Handyporto über die App „Post mobil“ anfordern.

Und wer nicht unterwegs ist und eine Marke braucht, kann bei der Post ohne Aufpreis Internetmarken kaufen, also Briefmarken selber drucken.