Handyvertrag trotz Schufa
Handy und Internet sind heute selbstverständliche Bestandteile des modernen gesellschaftlichen Lebens. Wem man den Abschluss eines Handyvertrags verweigert, den benachteiligt man in einer Lebensphase, die nicht selten von Umbrüchen und Neuorientierung begleitet ist. Wer in dieser Situation ohne Handy dasteht, hat es doppelt schwer. Bei Tele2 erhalten selbst Kunden auf Wunsch einen Handyvertrag ohne Bonitätsprüfung. Tele 2 bietet eine Allnet-Flat auch für alle an, bei denen ein negativer Schufa-Eintrag vorliegt oder die eine Ablehnung wegen eines ungünstigen Schufa-Scores befürchten. Gegen eine Hinterlegung einer Kaution von nur 30 Euro ist bei Tele 2 ein Vertragsabschluss ohne Schufa-Abfrage möglich. Die Kaution wird nach Beendigung des Laufzeitvertrags und nach Verrechnung mit etwaigen offenen Rechnungspositionen erstattet. Ein Handy oder Smartphone kann in diesem Fall zwar nicht über den Vertrag finanziert werden, jedoch lassen sich viele Modelle günstig im stationären Handel oder online erwerben. Und wer sich gezielt nach Auslaufmodellen umschaut, kann das eine oder andere Smartphone als Schnäppchen und zu guten Konditionen erhalten.

Zwar bieten zahlreiche weitere Internet-Angebote einen Handyvertrag trotz Schufa

an. Doch Vorsicht: Die Betreiber dieser Seiten leiten Interessenten lediglich zu Mobilfunkanbietern weiter und profitieren bei Vertragsabschluss von einer Vermittler-Provision. Die Mobilfunkanbieter, auf die verwiesen wird, führen meist durchaus eine Schufa-Abfrage durch. Hier wird darauf spekuliert, dass die Schufa-Auskunft beim einen oder anderen doch positiv ausfällt, ein Vertragsabschluss zustande kommt und somit auch eine Vermittlungsprovision anfällt.

Wer durch persönliche Lebensumstände bedingt zeitweise nur noch ein knappes Budget zur Verfügung hat, muss gut wirtschaften können und vorausschauend planen. Die Laufzeit eines Handyvertrags ohne Bonitätsprüfung von Tele 2 entspricht der Laufzeit anderer Mobilfunkverträge und beträgt 24 Monate. Optimal ist ein Tarif, der möglichst viele Leistungen bereits inkludiert. Auf diese Weise ist man vor unangenehmen Überraschungen am Monatsende geschützt. Viele auf Smartphones zugeschnittene Tarife beinhalten eine Allnet-Flat für die Telefonie in alle Netze und ein Datenvolumen für den Zugriff auf das Internet. Zusätzlich kann man sich über öffentliche WLAN-Bereiche im eigenen Umfeld informieren. An diesen WLAN-Spots ist die Einwahl in das Internet meist kostenlos möglich und das im Tarif enthaltene Datenvolumen bleibt unangetastet.

Vorsicht Kostenfalle
Wer seinen bestehenden alten Mobilfunktarif stets automatisch verlängern ließ und sich für ein neues Smartphone entscheidet, kann hingegen in eine teure Kostenfalle laufen: Ohne Datenoption im Tarif werden Online-Verbindungen von den Anbietern nämlich zu einem hohen Grundtarif abgerechnet. Da sich moderne Smartphones darüber hinaus selbstständig in das Netz einwählen, um Software und Apps zu aktualisieren, können bis Monatsende unbemerkt beträchtliche Datenkosten auflaufen. Wer dann erschrocken seinen Mobilfunkanbieter kontaktiert, kann nur auf ein kulantes Entgegenkommen hoffen.

Die Tarifstrukturen alter Mobilfunkverträge entsprechen oft nicht mehr den Anforderungen aktueller Handys und Smartphones. Empfehlenswert ist daher ein Tarifwechsel oder gleich ein Wechsel des Anbieters.

Kostenkontrolle durch Prepaid-Karten
Eine gute Kostenkontrolle ist mit einer Prepaidkarte möglich. Diese Karten funktionieren nach dem Vorkasse-Prinzip und müssen mit einem Geldbetrag aufgeladen werden.

Vorteil: Wie bei einem Handyvertrag ohne Schufa erfolgt bei Prepaid-Karten keine Bonitätsprüfung. Die Aufladung der Karten kann flexibel ganz nach Bedarf erfolgen. Guthaben können an vielen Verkaufsstellen des Einzelhandels erworben werden. Die Eingabe der Auflade-Nummer erfolgt wahlweise über eine Tastenkombination, eine telefonische Hotline oder eine App des jeweiligen Anbieters. Bei vielen Anbietern lässt sich bei Unterschreitung eines Mindestguthabens eine automatische Aufladung per Bankeinzug beantragen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wird jedoch die manuelle Aufladung bevorzugen.

Hier geht es zum 1. Teil.