Azofarbstoffe stehen im Verdacht, Krebsauslöser zu sein. Dazu ist auf Wikipedia zu lesen: „Es wurde bewiesen, dass der menschliche Körper in der Lage ist, durch reduktive Spaltung die aufgenommenen Azofarbstoffe an der Azobrücke wieder in die Ausgangsstoffe zu spalten. (...) Daher gibt es den Verdacht, dass alle Azofarbstoffe, die eine freisetzbare kanzerogene Arylaminkomponente enthalten, ein krebserzeugendes Potential haben.“
Laut Takko wurde in der Damenshorts mit dem Produktnamen „Orange“ und in der Damenshorts mit dem Produktnamen „Dark Yellow“ aus der Kollektion „Flame“ im Tascheninnenfutter eine zu hohe Konzentration eines Azofarbstoffs entdeckt. Von diesem Farbstoff gehe „ein deutliches gesundheitliches Risiko ausgehe“. Eine Sprecherin von Takko habe auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa (Deutsche Presse-Agentur) bestätigt, dass dieser Azofarbstoff in zu hoher Konzentration als krebserregend gelte. „Bei der Produktion in Asien ist der Stoff ohne unser Wissen und illegal verwendet worden“, so die Unternehmenssprecherin, wie auf „RP Online“, das Nachrichtenportal der Zeitung „Rheinische Post“ zu lesen ist.
Die Damenshorts „Dark Yellow“ und „Orange“ haben die Auftragsnummer 50485 01 beziehungsweise 50485 01, die auf dem Waschhinweis der jeweiligen Shorts steht.

Kunden, die diese Hose gekauft haben, werden gebeten, sie in eine Takko-Filiale zurückzubringen – der Kaufpreis in Höhe von 15,99 Euro (reduziert 9,99 Euro) werde erstattet.
Betroffene Kunden können sich bei Fragen direkt an Takko wenden: Takko Holding GmbH, Alfred-Krupp-Str.21, 48291 Telgte, Telefon: 00800-92300000, E-Mail: [email protected]