Dazu werden Form und Beschaffenheit der Nägel geprüft:

1. Abgekaute Fingernägel sind ein Zeichen für ein Laster oder zu viel Stress.
2. „Uhrglasnägel“ sind aufgewölbte Nägel, die auf eine chronische Sauerstoffunterversorgung hindeuten können, beispielsweise bei Mukoviszidose oder Lungenkrankheiten.
3. Längsrillen in den Nägeln sind gewöhnliche Alterungserscheinungen.
4. Querrillen in den Nägeln können entstehen, falls

das Nagelwachstum beeinträchtigt wurde, etwa durch eine Verletzung der Nagelhaut, einen Infekt oder eine Chemotherapie.
5. Brüchige Nägel sind meistens die Ursache von zu starker Beanspruchung der Hände.
6. Grübchen in der Oberfläche der Nägel können sogenannte Tüpfelnägel sein bei Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis), die häufig außerdem sogenannte Ölnägel haben. Das sind Nägel mit gelben Flecken, die wie ein Öltropfen aussehen.
7. Weiße Flecken auf den Nägeln sind Hohlräume zwischen Hornschicht und Nagelschicht, meist verursacht durch kleine Verletzungen oder unsachgemäßes Zurückschieben der Nagelhaut. Sie sind harmlos.
8. Bläulich-schwarze Flecken auf den Nägeln sind vorwiegend Blutergüsse. Verschwinden sie nicht könnte es Hautkrebs sein.
9. Blasse Nägel können ein Anzeichen für Blutarmut sein.
10. Gelbliche Nägel in Verbindung mit brüchigen Spitzen und einer Verdickung der Nagelplatte können Hautpilz offenbaren. Das Halten von Zigaretten in den Händen kann ebenfalls gelbe Verfärbungen an den Fingern verursachen.