Die private Unfallversicherung im Test
Der Gesetzgeber verpflichtet jeden Arbeitgeber seine Mitarbeiter in der gesetzlichen Unfallversicherung zu versichern. Diese Pflichtversicherung bietet ausreichend Schutz während der Arbeitszeit, sowie auf dem Hin- und Rückweg. Eine private Unfallversicherung schützt zusätzlich, zeitlich und räumlich unbegrenzt, alle finanziellen Folgen eines Unfalls optimal ab. Auch im Ausland ist der Verbraucher geschützt. Alle Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung werden ergänzend zu den Ansprüchen aus einer gesetzlichen Pflichtversicherung gezahlt.

Testbericht von Stiftung Warentest 2013
Im Jahr 2011 veröffentlicht das Magazin Finanztest aus dem Hause Stiftung Warentest einen Artikel zur privaten Unfallversicherung in der Ausgabe 12/2011. Die Marktforscher verglichen bis zu 300 Versicherungen miteinander. Nur drei Angebote konnten "sehr gute" Bewertungen erhalten:

  1. Swiss Life im Tarif P 350 Primus Plus Premium 1,4 ("sehr gut")
  2. Interrisk im Tarif P-Plus 500 XXL (B18) Maxi-Taxe 1,5 ("sehr gut")
  3. Swiss Life im Tarif P 500 Primus Plus Premium 1,5 ("sehr gut")

Die Anbieter Swiss Life und Interrisk können vor allem mit ihrer Kapitalzahlung und der Qualität ihrer Versicherungsbedingungen punkten. Die Ratgeber von Stiftung Warentest empfehlen den Verbrauchern großen Wert auf leistungsstarke Tarife zu legen. Kunden können ihre alte Versicherungspolicen mit den Testsiegern vergleichen. Ein Wechsel kann sich oft lohnen. Dabei kann viel Geld gespart werden. Machen Sie jetzt den Tarifvergleich. Die Testergebnisse gelten auch in 2016.

Die Leistungen
Statistiken zeigen, dass eine private Unfallversicherung als Zusatz zur gesetzlichen Versicherung sehr sinnvoll ist. Allein in Deutschland geschehen jedes Jahr circa neun Millionen Unfälle im privaten Bereich. Einige der Betroffenen haben noch heute an den Folgen eines Unfalls zu leiden oder klagen über fortwährende Gesundheitsprobleme. Durch eine private Unfallversicherung sind Betroffene gegen jegliche finanziellen Risiken optimal abgesichert.

Unfallversicherung für Kinder im Test
Auch das Magazin Öko-Test hat Anfang 2012 Unfallversicherungen für Kinder getestet. Auch hier konnte sich die Interrisk behaupten. Der Tarif "I-Max PlusProgression 350 Prozent" besitzt sehr gute Leistungen ist aber verhältnismäßig teuer und kann somit nur den zweiten Platz belegen. Die besten Versicherer mit durchschnittlichen Beiträgen und hohen Leistungen sind:

  • Haftpflichtkasse Darmstadt ("Vario Vollschutz")
  • VHV ("Klassik Garant mit Exklusivbaustein")
  • Interloyd ("Premium")
  • Ostangler Brandgilde ("Exklusivpaket inklusive Fair-Play-Klausel")
  • InterRisk ("XL PlusProgression 350 %")

Beitragsrückgewähr
Eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr ist eine Kombination aus privater Unfallversicherung und Kapitallebensversicherung. Der Versicherte hat die Möglichkeit nach dem Ende der Laufzeit sein Geld von der Versicherung zurück zu bekommen. Auch die Zinsen werden ihm gutgeschrieben. Dennoch muss der Verbraucher auch hier mit Verlusten rechnen. Zusätzlich zahlen Kunden höhere Beiträge für solch eine Kombinationsversicherung, als für eine klassische Unfallpolice. Unser Redaktionsteam rät eine Unfallversicherung nicht als Kombinationsprodukt abzuschließen.

Weitere wichtige Versicherungen neben einer privaten Unfallversicherung sind:

  • eine Krankenversicherung
  • eine Rentenvorsorge
  • eine private Pflegeversicherung

Private Unfallversicherung: Wie sinnvoll ist sie
Die eigentliche Hauptleistung einer privaten Unfallversicherung besteht aus der

Invaliditätsleistung. Hierbei wird dem Betroffenen in aller Regel ein einmaliger Kapitalbetrag gezahlt. Das bedeutet in der Realität, sollte der Versicherungsnehmer von einem außen auf seinen Körper einwirkendes Ereignis betroffen sein, welches unfreiwillig eine dauerhafte gesundheitliche Schädigung verursacht, tritt die Zahlung einer Invaliditätsleistung in Kraft. Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle, ob der Unfall zu Hause, während der Freizeit oder auf Arbeit geschehen ist.

Policen ohne Gesundheitsfragen
In der Realität bedeutet dauerhafte Invaliditätsleistung eigentlich nichts anderes als mindestens drei Jahre. Mit der für diesen Zeitraum ausbezahlten Versicherungssumme kann zum Beispiel der Umbau einer behindertengerechten Wohnung abgegolten werden. Antragsstellungen ohne Gesundheitsfragen gibt es kaum noch. Die Gesundheitsfragen sollten wahrheitsgemäß beantwortet werden, damit es im Fall der Fälle auch zur Leistungszahlung kommt.

Ein persönlicher Vergleich ist sehr wichtig
Nur ein persönlicher Vergleich, der schnell und kostenlos online absolviert werden kann, schützt den Verbraucher vor schlechten Policen. Im Test der Verbraucherinstitute können Vorerkranken beispielsweise nicht berücksichtigt werden. Die Testsieger müssen nicht gewzungermaßen mit den persönlichen Vergleichsergebnissen übereinstimmen. Mach Sie hier den Test und erfahren Sie mehr über Ihre persönliche Vergleichsergebnisse, wenn Sie mögen.

Hier geht es zum 2. Teil.