Arsenal im Champions-League-Finale: Arteta schwärmt von Bayern und kritisiert Bundesliga-Vorteil
07. June 2026
Der FC Arsenal hat das Finale der Champions League erreicht. Trainer Mikel Arteta zeigt sich begeistert vom FC Bayern München, kritisiert aber die langen Pausen der Bundesliga. Ein Rückblick auf den Erfolg des Arsenal-Teams.
Arsenal erreicht das Finale der Champions League
Der FC Arsenal hat sich nach einem packenden Halbfinale gegen den Paris Saint-Germain durchgesetzt und steht zum ersten Mal seit 2006 wieder im Finale der Champions League. Die Mannschaft von Mikel Arteta zeigte in beiden Spielen eine beeindruckende Leistung und ließ den französischen Meister keine Chance. Nun wartet im Endspiel der FC Bayern München.
Artetas Lob für den FC Bayern
Trainer Mikel Arteta zeigte sich vor dem Finale voller Respekt für den Gegner. „Der FC Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt. Sie haben eine unglaubliche Qualität im Kader und eine klare Spielphilosophie. Es wird ein sehr schweres Spiel“, sagte der Spanier auf der Pressekonferenz. Besonders die Offensive der Münchner um Harry Kane und Jamal Musiala beeindruckt den Arsenal-Trainer. „Der Unterschied zwischen Bayern und anderen Teams ist wie Tag und Nacht. Sie haben einfach eine andere Klasse.“
Kritik an der Bundesliga
Gleichzeitig nutzte Arteta die Gelegenheit, um auf einen vermeintlichen Vorteil der Bundesliga hinzuweisen. Die englische Premier League ist bekannt für ihre extrem hohe Belastung, vor allem in der Weihnachtszeit. „In der Premier League gibt es keine Winterpause. Wir spielen alle drei oder vier Tage ein Spiel. Das ist brutal“, klagte Arteta. „Die Bundesliga hat eine lange Pause, in der sich die Spieler erholen können. Das ist ein klarer Vorteil für Bayern und die anderen deutschen Teams.“ Die englischen Klubs hätten dagegen kaum Zeit, um sich auf die K.O.-Spiele in Europa vorzubereiten.
Die Belastung der englischen Teams
Arsenal musste in dieser Saison 60 Pflichtspiele absolvieren, während Bayern München auf etwa 50 kommt. Die englische Premier League hat keine Winterpause, während die Bundesliga eine fast sechswöchige Pause einlegt. Kritik an diesem Unterschied gibt es schon länger. Laut Arteta wäre es für die internationale Wettbewerbsfähigkeit besser, wenn alle Ligen ähnliche Bedingungen hätten. „Wir müssen über die Gesundheit der Spieler nachdenken. Die UEFA und die nationalen Verbände sollten sich zusammensetzen und eine Lösung finden“, forderte der Spanier.
Arsenals Weg ins Finale
Arsenal startete in die Champions-League-Saison mit einer starken Gruppenphase. In der Gruppe B traf das Team auf den FC Barcelona, Inter Mailand und den FC Brügge. Mit 15 Punkten aus sechs Spielen holte sich Arsenal den Gruppensieg. Im Achtelfinale setzte man sich gegen Borussia Dortmund durch, im Viertelfinale folgte ein spektakuläres 5:4 nach Verlängerung gegen Manchester City. Das Halbfinale gegen PSG war ebenfalls hochklassig. Nach einem 2:1 im Hinspiel in London reichte ein 1:1 in Paris zum Einzug ins Finale.
Die Final-Gegner: FC Bayern München
Der FC Bayern München hat ebenfalls eine beeindruckende Saison gespielt. In der Gruppenphase dominierte das Team und traf dann auf Atlético Madrid, Benfica Lissabon und Juventus Turin. Nach Siegen gegen RB Leipzig und Borussia Dortmund im Halbfinale steht Bayern nun zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren im Champions-League-Finale. Die Münchner sind heiß auf den Titel, den sie zuletzt 2020 gewannen.
Schlüsselspieler auf beiden Seiten
Für Arsenal wird es darauf ankommen, die Offensive der Münchner in Schach zu halten. Harry Kane, der im Sommer von Tottenham zu Bayern wechselte, hat in dieser Saison bereits zwölf Champions-League-Tore erzielt. Auf der anderen Seite setzt Arsenal auf Bukayo Saka und Martin Ødegaard als Torgefahr. Beide Mittelfeldspieler haben eine herausragende Saison gespielt.
Die Bedeutung des Finales für Arsenal
Für Arsenal wäre der Sieg der Champions League der größte Erfolg seit der ungeschlagenen Saison 2003/04. Der Klub hat seit 2004 keine nationale Meisterschaft gewonnen, und das letzte Europapokalfinale liegt 18 Jahre zurück. Ein Triumph in der Champions League würde die Rückkehr zu alter Stärke bedeuten. „Wir sind bereit, Geschichte zu schreiben“, sagte Arteta. „Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft, die alles dafür geben wird.“
Mediale Erinnerungen und Rivalitäten
In den englischen Medien wird das Finale besonders unter dem Aspekt der Rivalität zwischen der Premier League und der Bundesliga diskutiert. „Kann Arsenal die Dominanz der deutschen Mannschaften brechen?“, fragt der Guardian. Die Bayern haben in den letzten Jahren zweimal die Premier League-Vertreter Manchester City und Chelsea besiegt. Nun soll Arsenal zeigen, dass die englische Liga den deutschen Teams ebenbürtig ist.
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