Champions League: PSG triumphiert über Liverpool – Medien feiern „Bestia Negra“
09. May 2026
Paris Saint-Germain hat sich im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool durchgesetzt. Internationale Medien feiern den französischen Meister als „Bestia Negra“ – ein Ausdruck, der für Furcht einflößende Gegner steht.
Es war ein Abend, der in die Geschichte der Champions League eingehen wird. Paris Saint-Germain besiegte den FC Liverpool im Achtelfinale und sorgte damit für eine faustdicke Überraschung. Internationale Sportmedien überschlugen sich mit Lob für die Mannschaft von Trainer Luis Enrique. In Spanien und Frankreich war immer wieder von der „Bestia Negra“ die Rede – dem schwarzen Biest, einem Synonym für einen Gegner, den man lieber meidet.
Ein Abend der Überraschungen
Das Hinspiel in Paris endete mit einem knappen 1:0-Sieg der Franzosen. Im Rückspiel an der Anfield Road aber zeigte PSG eine beeindruckende Moral. Trotz eines frühen Rückstands kämpfte sich das Team zurück und entschied die Partie letztlich für sich. Die Presse in Liverpool sprach von einer „bitteren Niederlage“, während in Paris die Sektkorken knallten. Besonders die Defensive um Torwart Gianluigi Donnarumma wurde gefeiert, die alle Angriffe der Reds überstand.
Eberl rätselt über Gelb-Rot-Szene
Während in Paris die Freude groß ist, sorgt eine Schiedsrichterentscheidung in München für Unmut. Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl zeigte sich verwundert über die Gelb-Rote Karte gegen einen Spieler des FC Bayern. „Ich kann mir das nicht erklären. Vielleicht hat er ja seinen portugiesischen Spielerkollegen die Regeln erklärt“, äußerte Eberl süffisant mit Blick auf den Schiedsrichter. Die Szene hatte für Diskussionen gesorgt, weil die zweite gelbe Karte als zu hart empfunden wurde.
Die Portugiesen-Frage
Eberls Anspielung auf die portugiesischen Spielerkollegen des Unparteiischen sorgte für zusätzliche Brisanz. Der Schiedsrichter stammt aus Portugal und hatte in der Vergangenheit bereits mehrere Spiele mit Beteiligung portugiesischer Spieler geleitet. Ob dies tatsächlich Einfluss auf die Entscheidung hatte, bleibt Spekulation. Klar ist: Die Gelb-Rote Karte schwächte die Bayern in einer entscheidenden Phase der Partie.
Die internationale Presse lobt Paris
Die spanische Zeitung „Marca“ titelte: „PSG zeigt, warum es eine Bestia Negra ist.“ Die französische „L'Équipe“ hob besonders die taktische Disziplin des Teams hervor. Auch in England zeigte man sich beeindruckt: Die „Times“ schrieb von einer „Lehrstunde in Sachen Effizienz“. Liverpool habe zwar mehr Ballbesitz gehabt, aber PSG habe die entscheidenden Momente besser genutzt.
Ein neuer Ansatz
Coach Luis Enrique hatte sein Team auf ein schnelles Umschaltspiel eingestellt, das Liverpools Pressing immer wieder aushebelte. Stürmer Kylian Mbappé war zwar nicht an seinen besten Tagen, aber die Mannschaft funktionierte als Kollektiv. Die Defensive um Marquinhos und Hernández ließ kaum Torchancen zu. So wuchs Paris über sich hinaus.
Ausblick auf das Viertelfinale
Mit dem Sieg gegen Liverpool hat PSG ein Ausrufezeichen gesetzt. Nun wartet im Viertelfinale ein weiterer schwerer Gegner. Die Konkurrenz ist gewarnt: Wer gegen diese Mannschaft antritt, muss mit einer aggressiven und disziplinierten Defensive rechnen. Die „Bestia Negra“ hat ihre Krallen gezeigt. Die Frage ist: Wer zähmt sie?
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