Ein UV Calculator stammt vom Norwegischen Institut für Luftforschung, kurz: NILO. Der UV-Rechner wurde 2011 veröffentlicht. Die Bildung von Vitamin D wird durch die UV-Strahlung im Sonnenlicht begünstigt. Allerdings führt diese UV-Strahlung im Übermaß zu Sonnenbrand und dadurch zu Hautschäden beziehungsweise Zellschäden bis hin zu Hautkrebs. Deshalb hat das Team hinter dem UV Calculator Folgendes getan:

„Hier haben wir eine Standard-Vitamin-D-Dosis

basierend auf empfohlenen Anforderungen an Vitamin D definiert und stellen ein webbasiertes Tool vor, mit dem der Benutzer die zugehörigen Expositionszeiten für jede Zeit und jeden Ort berechnen kann“, ist auf einer NILO-Webseite zum Rechner zu lesen. Mit Exposition ist dabei der Aufenthalt in der Sonne gemeint.

Was wird im UV Calculator eingegeben?
Dabei sind die vom UV-Rechner empfohlenen Zeiten, in denen sich jemand dem Sonnenlicht aussetzen kann, ohne Sonnenbrand zu riskieren, abhängig von:

- Breitengrad
- Tageszeit
- Gesamtozon
- Wolken
- Aerosolen
- Oberflächenreflexion
- Höhenlage

Angaben zum Hauttyp können gemacht werden anhand der Haupttypenunterteilung des US-amerikanischen Dermatologen Thomas Fitzpatrick aus dem Jahr 1975: von Hauttyp I bis Hauttyp VI.

Es kann auch eingetragen werden, auf welchem Boden sich gesonnt wird, zum Beispiel auf einem Betonboden, auf einer Wiese, auf einem Sandboden oder im Schnee.

Gibt es einen UV Calculator auf Deutsch?
Der UV Calculator des NILO arbeitet mit englischsprachigen Kategorien, bei den anderen UV-Rechnern im Netz ist das auch so.

Wer lieber eine App für sein Smartphone haben möchte, um den tagesaktuellen UV-Index berechnen zu lassen, kann sich auf dieser chip.de-Webseite informieren. Derlei Apps gibt es sowohl für Apple-Geräte als auch für Android-Geräte.