Später - im Temazcal - bauten sich die Maya Dampfbäder aus Lehm. Und die finnischen Samen schwitzten seit dem 11. Jahrhundert in Schwitzzelten. Auch im arabischen Kulturraum hat das Dampfbad eine schon lange Tradition. Auch die Europäer schätzen das Hamam inzwischen. Auch dies war schon vor

einigen Jahrhunderten der Fall. Genutzt wurde von vornherein der heiße Wasserdampf. Dieser ermöglichte das optimale Schwitzen, machte Körper und Seele frei. Oftmals wurde es als Reinigungsritual angesehen.

Banja und Co.
Das arabische Hamam wird heute noch genutzt, wie auch das russische Banja. Eine weitere Variante ist das römische Caldarium und das Irische Dampfbad, das man heute in vielen Einrichtungen findet. Die Zukunft gehört jedoch den Dampfduschen. Diese sind in Badezimmern in ganz Deutschland anzutreffen. Diejenigen, die sich eine Dampfdusche im Badezimmer installieren, verfolgen damit unterschiedliche Ziele. Die meisten möchten sich abhärten gegen Erkältungskrankheiten. Doch weit verbreitet ist auch: Dampfduschen – Helfen sich schön zu halten. Durch die Dämpfe öffnen sich die Poren. Es wird ein künstliches Fieber erzeugt unter der Dampfdusche, wie auch in der Sauna. In den Dampfduschen werden Temperaturen von ca. 34 bis 60 Grad erreicht, und zwar bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Wellnessduschen für zuhause
Bei den modernen Dampfduschen handelt es sich um echte Wellnessduschen. Es handelt sich hierbei um mehr als nur eine Dusche. Vielmehr bietet die Dampfdusche außer sehr viel Hitze auch eine sanfte Massage. Die Bedienung der Dampfduschen ist kinderleicht und für die Gesundheit sehr förderlich.