Die Anleger sind derzeit verunsichert: Die Wirtschaftsweisen gaben in den vergangenen Monaten wiederholt an, dass Immobilien nicht immer und überall als Wertspeicher für das eigene Sicherheitsdepot betrachtet werden dürfen. Wer in Betongold investieren möchte, muss sich also ganz genau überlegen, wo er das am besten tut. Einem aktuellen Ranking zufolge fährt man in Sachen Wohnimmobilien in den kommenden Jahren vor allem in Leipzig gut. Doch woran liegt das?

Wer im Rahmen eines Immobilienerwerbs einfach nur auf die aktuelle Nachfrage in der jeweiligen Region und den baulichen Zustand des Gebäudes achtet, beweist nicht unbedingt Weitsicht. Für eine aussagekräftige Prognose der Wertentwicklung müssen nämlich auch Faktoren wie Wirtschaftsdynamik, Bevölkerungswachstum und Mietpreissteigerungen berücksichtigt werden. In einer Bewertung des Manager Magazins hat man genau das getan und mit den so generierten

Daten ein Ranking erstellt. In dieser Rangliste der 50 größten deutschen Städte belegt Leipzig mit den günstigsten Prognosen den ersten Platz. Die Preise für Wohnimmobilien sind dort im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres ungewöhnlicher Weise in nahezu allen Lagen und Segmenten gestiegen. Ein- und Zweifamilienhäuser gelten laut besagter Statistik als die beliebtesten Wohngebäude. Wer so ein Objekt kaufen oder einfach nur in einem dieser Häuser zur Miete wohnen möchte, findet auf immowelt.de die passenden Offerten. Und auch die Elbmetropole Dresden und Thüringens Landeshauptstadt Erfurt sind im Ranking ganz vorne mit dabei.

In welche Lagen soll man investieren?
Vorab eine kleine Einführung in die vier Hauptgruppen der Gewerbelagen für Immobilien. Die Lage, das wissen die meisten unserer Leser bereits, ist neben dem Zeitpunkt bei jeder Immobilie und jedem Grundstück das wichtigste Auswahlkriterium. Als die bestmögliche Lage für eine Immobilie wird die sogenannte 1A-Lage angegeben. Ferner gibt es zum Beispiel die Gruppen 2A-Lage, 1B-Lage und 2B-Lage. B-Lagen, zeichnen sich dadurch aus, dass sie meist an die A-Lagen angrenzen und sich häufig in Nebenstraßen des Stadtzentrums oder den Vorbezirken des Speckgürtels befinden. In der 1A-Lage liegen die Gewerbemieten üblicherweise etwa bei 80 bis 100 Prozent der jeweiligen Spitzenmiete der jeweiligen Stadt. In den 1B-Lagen verlangt man im Schnitt zwischen 40 und 80 Prozent der Spitzenmiete.

Absolute Top-Immobilien in A-Lagen sind der hohen Preise wegen nur noch schwer zu ergattern und werfen überdies keine wirklich tollen Anfangsrenditen mehr ab. In den großen Metropolen kann es sich daher lohnen, sein Geld in die B-Lagen anzulegen. B-Städte bieten in den momentan beliebtesten Großstädten ein immenses Wachstumspotenzial bei überschaubaren Risiken. A-Quartiere lohnen sich für die Anleger vor allem in den attraktiven mittleren Städten des oben genannten Rankings.