Die Zahl der durch Tests ermittelten Neuinfektionen mit dem Sars-Cov-2-Virus lag in Deutschland laut Robert-Koch-Institut seit dem 21. Oktober 2020 täglich über der 10.000er-Marke – der bisherige Höchststand wurde mit fast 15.000 Fällen am 24. Oktober erreicht.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte am heutigen 27. Oktober: „Wir werden wahrscheinlich schon Ende dieser Woche 20.000 Neuinfektionen am Tag haben.“

Mit dem Corona-Online-Simulator der

Universität des Saarlandes lassen sich anhand von Zahlen Antworten finden auf Fragen wie:

1. Wo könnten die Fallzahlen in einer Woche liegen, wenn es mit den Infektionen so weitergeht wie aktuell?
2. Wie viele Infizierte müssen womöglich bald im Krankenhaus behandelt werden?
3. Wie viele davon müssen intensivmedizinisch betreut werden?
4. Wie viele Covid-19-Patienten könnten sterben?

Wie funktioniert der Corona-Simulator?
Der Corona-Simulator ist online frei verfügbar unter covid-simulator.com. Seine Bedienung ist einfach:

1. Zuerst wählt man links im Menü unter „Simulator“ bei „Choose a State“ ganz Deutschland oder ein Bundesland aus.
2. Dann werden unter „Simulation Time“ das Anfangsdatum und Enddatum eingestellt für den Zeitraum, für den die Corona-Entwicklung angezeigt werden soll.
3. Zusätzlich kann man unter „Plotting Categories“ bestimmen, welche Kategorien die Grafiken zeigen sollen.
4. Außerdem ist es unter „Plotting Options“ möglich, weitere Werte einzublenden, zum Beispiel die Reproduktionszahl.

Wichtig: Nach jeder Änderung der Auswahl muss die grau-blaue Schaltfläche „Simulate“ erneut gedrückt werden, damit die Änderungen tatsächlich übernommen werden.

Mit dem Button „Reset“ daneben werden die Einstellungen auf den Ausgangszustand zurückgeändert.

Corona-Simulator: Beispiel für Deutschland
Wird Deutschland ausgewählt und danach die Phase vom 27. bis zum 31. Oktober 2020 mit dem alleinigen Faktor „Infektions (daily)“, also den täglichen Infiziertenzahlen, so werden für den letzten Oktobertag 18.355 Neuinfektionen prognostiziert – was Altmaiers oben zitierten Satz bestätigen könnte.