Anders als das Öko-Schwammtuch besteht ein herkömmliches Schwammtuch aus Kunststofffasern. Sie haben fast immer eine wabenförmige Struktur und saugen viel Flüssigkeit auf. Derzeit erhältliche Schwammtücher aus Kunststoff können allerdings in der Waschmaschine ein Problem sein aufgrund der sich während des Wachsvorgangs lösenden Fasern beziehungsweise Mikroplastikteilchen. Denn diese könnten über das Abwasser als Klärschlamm in die Umwelt beziehungsweise Natur gelangen.

Öko-Schwammtuch: Was sind die Vorteile?
Biologisch abbaubare Schwammtücher sind frei von Plastik. Sie bestehen aus den nachwachsenden Rohstoffen Zellulose = Holz und (Bio-)Baumwolle – meist im Verhältnis von 70 Prozent Zellulosefasern zu 30 Prozent Baumwollfasern.

Die Öko-Schwammtücher haben zumeist ebenfalls eine Wabenstruktur und weisen eine hohe Saugkraft auf von bis zu 200 Milliliter. Bio-Schwammtücher sind waschbar im oberen Ausziehfach der Spülmaschine (oftmals die Besteckablage) oder in der Waschmaschine bis 60 °C. Öko-Schwammtücher sind also spülmaschinenfest und waschmaschinenfest.

Unabhängig davon sollte ein Schwammtuch aus Hygienegründen nach dem Aufwischen oder Abwaschen immer ausgespült werden.

Wenn das Öko-Schwammtuch entsorgt werden muss, dann ist es kein Fall für den Hausmüll: Im heimischen Kompost verrottet das Tuch im Zeitraum von sechs bis acht Wochen.

Öko-Schwammtuch kaufen: Welche Marke?
Es gibt mehrere Anbieter von Öko-Schwammtüchern. Eine große Auswahl an bunten Designs gibt es zum Beispiel von Groovy Goods. Deren Tücher sind sogar

„babyfreundlich“. Denn: „Wir drucken mit wasserbasierten Bio-Farben, die vielfach zertifiziert wurden, und unsere Farben entsprechen dem OEKO-Tex 100 Standard, Klasse 1 (Artikel geeignet für Babys und Kleinkinder)“, heißt es in den FAQ des Herstellers.

Andere Anbieter für Öko-Schwammtücher sind beispielsweise AlmaWin, Everdrop, Little Bee Fresh und Sadosan. Es gibt unter anderem einen Pack mit zwei einfarbigen Öko-Schwammtüchern – mit einem derzeit günstigen Onlinepreis von 0,99 Euro.