Füchse Berlin im Champions-League-Finale: Gidsel glänzt bei Siebenmeter-Krimi
07. June 2026
Die Füchse Berlin haben das Halbfinale der Handball-Champions-League in einem packenden Siebenmeterwerfen für sich entschieden. Matchwinner Mathias Gidsel feierte dabei eine besondere Premiere und stellte einen Rekord auf.
Es war ein Abend, der die Handballwelt in Atem hielt. Die Füchse Berlin zogen am Wochenende nach einer dramatischen Partie ins Final Four der Champions League ein. Beim Stand von 30:30 nach Verlängerung musste das Siebenmeterwerfen über den Finaleinzug entscheiden. Dort behielten die Berliner die Nerven und setzten sich gegen einen starken Gegner durch.
Gidsels Rekordabend
Besonders herausragend agierte Mathias Gidsel. Der dänische Rückraumspieler traf im Spiel nicht nur elfmal, sondern verwandelte auch im entscheidenden Siebenmeterwerfen seinen Versuch. Damit stellte er einen neuen Rekord in der Champions League auf: Nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale mehr Tore erzielt. Gidsel selbst sprach nach der Partie von einer „besonderen Premiere“ – und meinte damit wohl den Einzug ins Finale.
Der Weg ins Finale
Die Füchse hatten sich in der Gruppenphase souverän durchgesetzt. Im Viertelfinale wartete dann ein harter Brocken, den sie ebenfalls in zwei engen Partien bezwingen konnten. Das Halbfinale am vergangenen Wochenende war jedoch die bislang größte Hürde. Über 60 Minuten und zwei Verlängerungen lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Am Ende entschied die Nervenstärke der Berliner Schützen.
Taktische Meisterleistung
Trainer Jaron Siewert hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend eingestellt. Vor allem in der Abwehr um Kreisläufer Mijajlo Marsenic standen die Füchse sicher. Im Angriff war es dann Gidsel, der immer wieder die Lücken fand. Die Kombination aus einer stabilen Defensive und einem herausragenden Individualisten zahlte sich aus.
- Gidsel erzielte elf Tore im Spiel
- Er verwandelte den entscheidenden Siebenmeter
- Neuer Rekord für die meisten Tore in einem CL-Halbfinale
Ausblick auf das Finale
Im Endspiel treffen die Füchse nun auf den Sieger des anderen Halbfinals. Die Vorfreude in Berlin ist riesig. Schon jetzt ist klar: Mit Mathias Gidsel in dieser Form ist für die Füchse alles möglich. Der dänische Nationalspieler befindet sich in einer glänzenden Verfassung und könnte den Berlinern den ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte bescheren.
Die lange Reise
Bemerkenswert ist auch die persönliche Geschichte Gidsels. Erst vor wenigen Tagen lag er krank im Krankenhaus, wie aus seinem Umfeld zu hören war. Trotz der gesundheitlichen Probleme war er rechtzeitig fit für das Halbfinale. Eine beeindruckende Willensleistung, die sein Team zu Höchstleistungen inspirierte.
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