Ab morgen, dem 27. September, heißt es im Berliner Stadtteil „KREUZWORT“. Die Macher dieser neuen Lesebühne kündigen ihr „Baby“ wie folgt an: „KREUZWORT ist die neue Off(ene) Lesebühne in Berlin-Kreuzberg. Geplant sind besondere literarische Abende mit Lesungen und gelegentlicher Livemusik, die zum vielseitigen Austausch zwischen Autoren und Literatur(un)interessierten anregen sollen. Lyrik, Prosa, Drama, Slam-Poetry oder auch essayistische Texte – Beiträge verschiedener Gattungen und Stilrichtungen sind willkommen. KREUZWORT ist ein Non-Budget-Projekt, das sich Experimente erlauben kann und auf rege Beteiligung setzt. Unser Anliegen ist es, einen Raum für den kreativ-produktiven Dialog und Anlass für Gesprächsstoff zu schaffen. Die Bandbreite der Texte betont die oft zu wenig beachtete Weite der heutigen Literaturlandschaft. Geplant sind moderierte Lesungen mit ausgewählten Autoren – eine Begegnung von bekannten und noch unbekannten Stimmen.
Wir debütieren am 27. September 2010 um 20.30 Uhr. Danach treffen wir uns jeden 2. und 4. Montag des Monats. Unser Veranstaltungsort ist das ,Schatzi Neuberg‘ in der Kottbusser Straße 13 / Ecke Fraenkelufer zwischen den U-Bahnhöfen Kottbusser Tor (U1 / U8) und Schönleinstraße (U 8). Die Bar bietet einen ungezwungenen, eher intimen Rahmen für 30-40 Leute. Die Lesenden erhalten Freigetränke. Der Eintritt beträgt

drei Euro auf freiwilliger Basis plus Spenden.“
Sollte sich dieser Neuling unter den Berliner Lesebühnen etablieren, könnte er bald in diese Liste aufgenommen werden: „Kantinenlesen – Gipfel der Berliner Lesebühnen“. Zum Thema passt auch der Artikel „Die Berliner Lesebühnen“ von Dan Richter.