Hinter der Fuckparade steht ein politisches Netzwerk, dem Club-, Jugend-, und Subkulturen angehören. Die diesjährige Ausgabe am heutigen Samstag, dem 18. August, startet um 15 Uhr am Frankfurter Tor in Berlin-Friedrichshain. Und warum gerade hier? Weil das der Ort ist, „an dem Polizisten 2001 aufgrund einer

rechtswidrigen Auflage der Versammlungsbehörde Walkmänner und Radios beschlagnahmt haben“, wie auf der Homepage nachzulesen ist. Da steht auch das Folgende: „Wir kämpfen seit 1997 für Subkulturen, gegen Drogenhysterie, Repression durch Behörden und Polizeigewalt – die ersten Jahre auch gegen die Love Parade. Seit 2001 haben wir uns von ihr emanzipiert, denn sie ist für unsere Kultur belanglos geworden. Es gibt wichtigere Themen, gegen die es sich zu demonstrieren lohnt: §129a. Anti-Terrorgesetze gegen das Volk. Rechtswidrige Razzien. Und die massive Verdrängung von etlichen Kulturprojekten durch MediaSpree.“
Die Fuckparade 2007 wird mit etwa 15 Wagen verschiedener Teilnehmer aus Kultur und Subkultur durch Berlin ziehen. Bislang sind auch elf Redebeiträge am Frankfurter Tor und bei einer Zwischenkundgebung auf der Köpenicker Straße geplant. Reden werden Einzelpersonen und Vertreter von Gruppierungen:

1. Alexander Kahl: Der Mensch und die Freiheit
2. Benedikt Lux
3. Bootlab
4. C-Base
5. FelS: §129a
6. Hanfparade
7. Hedonistische Internationale: Freiheit
8. Internationale KommunistInnen: Mietsituation in Friedrichshain
9. Köpi 137
10. MS-Versenken: MediaSpree, neue Autobrücke
11. Trauma XP: Fuckparade

Mehr Infos, wie zum Beispiel zu den ganzen Partys der Fuckparade 2007, stehen unter www.fuckparade.org.