Also erst einmal "Hochburg der linken Szene", haha, das klingt so als ob man Friedrichshain nur als Punk im "Pali" betreten darf und der Stadtteil nur aus besetzten Häusern besteht. Ich treffe beim Trödel auf dem Boxhagener Platz Sonntags eher auf Horden radikaler Kinderwagenschieber die einem in die Hacken fahren.

Aber was war da jetzt los? Laut "taz" und "inymedia.org" startete am vergangenen Freitag das "Lange Wochenende der Rigaer Straße". An dem wollten alternative Hausprojekte "unkommerzielle Lebensformen" vorstellen und an drei Tagen Workshops, Volxküche und Party machen. "Die Straßen werden immer schicker, Konsumpaläste und noble Yuppiebars werden errichtet. Damit steigen Mieten und allgemeine Lebenskosten. (...) Viele Hausprojekte, Wagenplätze und autonome Strukturen sind von diesen Problemen betroffen", heißt es im Aufruf für das Aktionswochenende.

Zwei erfolgreich und friedlich verlaufene Demonstrationen bildeten den Auftakt zum „Langen Wochenende der Rigaerstrasse“.

Laut "indymedia.org" verursachten "einige wenige vermumte und eher betrunkene Männer in der späten Nacht erst ein Feuer

auf der Kreuzung direkt vorm XB und später noch eines vor der Rigaer 94." und das Unglück nahm seinen Lauf. Umstehende warfen Müll ins Feuer, das griff auf ein Auto über und so tauchte unweigerlich die Polizei auf.

Kommentatoren berichten, wie sollte es anders sein, von grossen Mengen Alkohol die zum Unheil beigetragen haben sollen.