Erstmals wurde der sogenannte DKV-Report mit dem Titel „Wie gesund lebt Deutschland?“ im Jahr 2010 herausgegeben. Zur Ermittlung der Zahlen seien je Bundesland mindestens 200 Interviews durchgeführt worden. Damals, 2010, erreichten den Vergleichswert in puncto Gesundheitsbewusstsein 14 Prozent der an der Studie Teilnehmenden. 2018 sind es neun Prozent.

Hessen treiben kaum Sport
In Hamburg und Sachsen achten die meisten Deutschen auf einen

aktiven Lebensstil: Zwölf Prozent erreich(t)en den Vergleichswert, der sich zusammensetzt aus den Bereichswerten für

- Ernährung,
- körperliche Aktivität (Sport),
- Rauchen,
- Alkohol und
- Stressempfinden.

Am Ende der Bundeslandskala liegt Hessen mit knapp sieben Prozent. Bezogen auf sportliche Bewegung bezeichnet diesen Unterschied Ingo Froböse, wissenschaftlicher Leiter der Studie und Professor der Deutschen Sporthochschule Köln, als „eine erhebliche Lücke zwischen dem führenden und dem am schlechtesten platzierten Bundesland“.

Baden-Württemberger am stressunempfindlichsten
Und: „Auch ein gesunder Umgang mit Stress ist enorm wichtig“, so Froböse in der offiziellen Pressemeldung zum DKV-Report 2018, die am 31. Juli 2018 veröffentlicht wurde. „Knapp die Hälfte aller Befragten (43 Prozent) schafft es laut den Ergebnissen aber nicht, ihren Stress ausreichend zu kompensieren.“ Am besten Stress händeln können laut Report die Baden-Württemberger, am schlechtesten die Sachsen-Anhaltiner, Hessen und Brandenburger.

Wer sich alle Daten anschauen will: Sie sind im DKV-Report „Wie gesunden lebt Deutschland?“ aufgeführt: Er umfasst 44 Seiten und kann hier in Form einer PDF-Datei heruntergeladen werden.

Zur Methodik
Für die Gesundheitsstudie telefonisch befragt wurden 2.885 Personen im Zeitraum 2. März bis 1. April 2018 durch Mitarbeitende des Marktforschungsinstituts GfK Nürnberg.