Zehn Jahre nach dem großen Erfolg von "Die Zauberflöte im Zirkus“ inszeniert Dirigent und Regisseur Christoph Hagel Mozarts berühmtester Oper neu und ebenso außergewöhnlich. "Der Bahnhof ist Bühne und heimlicher Star von Hagels Produktion. Spektakulär ergreift die „Königin der Nacht“ aus dem Dunkel der Tunnel Besitz von ihm. Spätestens wenn Mozarts berühmte drei Knaben ausrufen: „Zum Ziele führt dich diese Bahn“, dann bekommen BVG Tagestickets eine völlig neue Bedeutung."

"Pass auf, wer Dir in der U-Bahn gegenübersitzt - es könnte ein Prinz sein", antwortet Hagel schmunzelnd auf die Frage, warum er im U-Bahnhof inszeniert. "Um Berlin zum Klingen zu bringen, muss man ein

bisschen nachhelfen". Da scheint einer Berlin zu kennen.

Nachdem Punk-Sänger Campino für Klaus Maria Brandauer in der "Dreigroschenoper" den Mackie Messer machte, mimt Ex-Selig-Sänger Jan Plewka für Hagel den punkigen Papageno. Pamina ist ganz zeitgemäss eine Germanistikstudentin.

Die Stardesignerin Miranda Konstantinidou, bekannt für ihre Schmucklinie "KONPLOTT", hat für die "Königin der Nacht“ erstmals ein Outfit für eine Oper entworfen.

Premiere der "Zauberflöte" war bereits Ende April. Wer es bisher nicht geschafft hat hat noch bis zum 7.Juni die Möglichkeit das nachzuholen. Die "günstigsten" Karten gibt es für 38 Euro. Die besten Plätze sind für 56 Euro zu haben.