Euromonitor International ist ein britisches Marktforschungsunternehmen. Einmal pro Jahr werden von ihm Daten von Besuchern der wichtigsten Metropolen ausgewertet. Berücksichtigt werden dafür folgende Aspekte: Ankunft am Bahnhof oder Flughafen sowie Übernachtung(en). Darüber hinaus werden offizielle Landesstatistiken für die Analyse herangezogen.

Als Besucher einer Metropole gilt für die britischen Marktforscher ein Reisender, der sich im Ausland für wenigstens einen Tag und maximal ein Jahr in solch einer Großstadt aufhält – wegen der Arbeit oder des Studiums in einer Metropole lebende Personen fallen somit nicht unter diese Definition.

Die Top 20 für 2016
Weil für das abgelaufene Jahr noch kein vollständiges Datenmaterial vorliegt, basiert die Auflistung der beliebtesten Metropolen 2016 auf den Zahlen von 2014. Zum sechsten Mal hintereinander liegt Hongkong auf Rang eins. Und das sind die Top 20 der beliebtesten Reisemetropolen:

1. Hongkong, Anzahl der Besucher: 27,8 Millionen
2. London, Anzahl der Besucher: 17,4 Millionen
3. Singapur, Anzahl der Besucher: 17,1 Millionen
4. Bangkok, Anzahl der Besucher: 16,2 Millionen
5. Paris, Anzahl der Besucher: 14,98 Millionen
6. Macao, Anzahl der Besucher: 14,96 Millionen
7. Shenzhen, Anzahl der Besucher: 13,1 Millionen
8. New York, Anzahl der Besucher: 12,2 Millionen
9. Istanbul, Anzahl der Besucher: 11,2 Millionen
10. Kuala Lumpur, Anzahl der Besucher: 11,6 Millionen
11. Antalya, Anzahl der Besucher: 11,5 Millionen
12. Dubai, Anzahl der Besucher: 11,4 Millionen
13. Seoul, Anzahl der Besucher: 9,4 Millionen
14. Rom, Anzahl der Besucher: 8,8 Millionen
15. Taipei, Anzahl der Besucher: 8,6 Millionen
16. Guangzhou, Anzahl der Besucher: 8,2 Millionen
17. Phuket, Anzahl der Besucher: 8,1

Millionen
18. Miami, Anzahl der Besucher: 7,3 Millionen
19. Pattaya, Anzahl der Besucher: 6,42 Millionen
20. Shanghai, Anzahl der Besucher: 6,39 Millionen

Große Veränderung bei nächstem Top-20-Ranking?
Für die kommende Städte-Liste wird in jedem Fall mit Positionsveränderungen gerehnet. Das habe mit politischen Entwicklungen, mit Terror und der Angst davor sowie mit der aktuellen Flüchtlingskrise in Europa zu tun.