Und zwar für die Innenstädte von Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Tübingen, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart und Tübingen. Damit dürfen nur noch Autos in den Zonen gefahren werden, deren Schadstoffausstoß gering ist beziehungsweise denen eine Frist gewährt wird: Je nach der technischer Ausstattung der Fahrzeuge gibt es die grüne, gelbe oder grüne Umweltplakette. Keine Plakette bekommen Halter alter Dieselfahrzeuge, die die Euro-Abgasnorm 2 nicht erfüllen, sowie Benziner ohne Katalysator. Ausnahmen gibt es unter

anderem für Oldtimer und Rettungsfahrzeuge.
Städtische Umweltzonen wurden und werden in der Bundesrepublik eingerichtet, um die Anreicherung der Luft mit Feinstaub zu minimieren, denn der gilt als gesundheitsschädlich. Feinstaub kann der Auslöser von Wucherungen in der Lunge, Asthma, Bronchitis sowie Krebs sein. Nach ersten Zählungen der Deutschen Umwelthilfe e.V. und des Bundes für Umwelt und Naturschutz e.V. haben die Bewohner Baden-Württembergs keine Probleme mit der Plakettenpflicht: Am ersten Tag der Plakettenpflicht hatten zwischen 70,5 und 92,8 Prozent der Fahrzeuge einen roten, gelben oder grünen Aufkleber an der Windschutzscheibe kleben. Am besten schnitt zunächst Leonberg ab: Lediglich 7,2 Prozent der Fahrzeuge waren dort nicht mit einer Plakette ausgestattet. Nach gibt es eine Übergangsfrist ohne Strafe. Generell gilt aber: Wer ohne Plakette in eine Umweltzone fährt, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro sowie einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünder-Datei rechnen.