In 12 Metern Höhe an ein Gyroskop gefesselt, hatte er sich 52 Stunden über dem New Yorker Time Square um sich selbst gedreht. Das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8 Umdrehungen pro Minute. Natürlich mal wieder ohne die Möglichkeit Nahrung aufzunehmen und diesmal auch ohne die Möglichkeit Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Der Aktionskünstler selbst bewertete sein pendeln im Gyro-Kreisel als bisher schwierigsten Stunt seiner Karriere. Auch habe er die Aktion vorher nicht ausreichend proben können. In dem aus drei Ringen bestehenden, rotierenden Gerüst wurde Blaine durch seine eigenen Körperbewegungen hin- und hergeschleudert. Nachdem er sich von den Fesseln befreit hatte beendete er seine Aktion mit einem Sprung auf eine Bühne, die prompt zusammenbrach. Bis auf eine leichte Benommenheit war Blaine aber kein Schaden anzusehen und er gab gleich darauf Autogramme.

Blaines "Gyroscope"-Stunt diente einem guten Zweck, der Aktionssponsor, das New Yorker Kaufhaus Target, schenkt 100 Kindern aus armen Familien Einkaufsgutscheine im Wert von je 500 Dollar, was etwa 386 Euro entspricht.

Obwohl seinen Darbietungen nicht selten lange Krankenhausaufenthalte folgen, weil

David Blaine bis über seine Grenzen geht, wird seine Kunst häufig nicht ernst genommen. Einige halten ihn gar für wahnsinnig. Auch werfen ihm viele Kritiker vor das er provozieren, schockieren und vor allem Geld verdienen wolle.

Doch das müssen heutzutage wohl die meisten, oder?