BP
Blogpod

Drücke ESC zum Schließen

Aus aller Welt Beauty Filme Gadgets Games Gesellschaft Gesundheit Handy Kochen Literatur Lokale Nachrichten Mode Netzkultur Promis Reisen Sport Technik Wirtschaft
BP
Blogpod
Toggle sidebar

Dienstag, der 12. Mai 2026

BLOG POD

Lokale Nachrichten

Kalles Wochenteiler: Einblicke in Düsseldorfer Kultur und Karneval

Die Reihe Kalles Wochenteiler porträtiert lokale Persönlichkeiten und Traditionen – von der Familie Schreiber/Vobis über die Drag-Queen Lasse Scheiba bis zur Hoppeditz-Verbrennung.

Kalles Wochenteiler: Einblicke in Düsseldorfer Kultur und Karneval

In Düsseldorf hat sich mit der Reihe „Kalles Wochenteiler“ ein Format etabliert, das tief in die lokale Kultur und das Stadtleben eintaucht. Die Reportagen beleuchten Menschen, Bräuche und Institutionen, die das Gesicht der Stadt prägen. Dabei geht es nicht um oberflächliche Porträts, sondern um echte Begegnungen und Geschichten, die den Charakter Düsseldorfs ausmachen.

Familie Schreiber/Vobis: Tradition und Wandel

Ein Beitrag widmet sich der Familie Schreiber/Vobis, die bereits seit Generationen im Düsseldorfer Karneval aktiv ist. Die Familie steht exemplarisch für die Vereinskultur, die den Karneval in der Landeshauptstadt so besonders macht. Im Interview wird deutlich, wie sich die Tradition im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Wo früher strenge Hierarchien herrschten, sind heute mehr Offenheit und Kreativität zu spüren. Die Familie berichtet von Proben, Kostümen und den ungeschriebenen Gesetzen des närrischen Brauchtums. Besonders eindrücklich wird geschildert, wie Karneval Generationen verbindet und doch immer wieder neu erfunden wird.

Hoppeditz-Verbrennung: Ein Ritual zum Jahresauftakt

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Hoppeditz-Verbrennung, einem traditionsreichen Ereignis, das den Karneval offiziell beendet. Das Spektakel auf dem Düsseldorfer Marktplatz zieht alljährlich Tausende an. Der Wochenteiler begleitet die Vorbereitungen und zeigt, wie viel Arbeit in dieser symbolischen Aktion steckt. Die Verbrennung der Karnevalsfigur ist nicht nur ein farbenfrohes Schauspiel, sondern auch ein Moment der Reflexion: Was bleibt vom närrischen Treiben, wenn der Hoppeditz zu Asche zerfällt? Die Reportage fängt die Stimmung zwischen Wehmut und Vorfreude auf das nächste Jahr einfühlsam ein.

Lasse Scheiba: Zwischen Bühne und Leben

Ein Porträt der Drag-Queen und Dramaturgen Lasse Scheiba zeigt, wie vielfältig die Düsseldorfer Kulturszene ist. Scheiba arbeitet am Düsseldorfer Schauspielhaus und verbindet Theaterarbeit mit der Kunst des Drag. Im Gespräch wird deutlich, dass Drag für sie weit mehr ist als Entertainment – es ist eine Form des Aktivismus und der Selbstermächtigung. Sie erzählt von den Herausforderungen, als queere Person in einer konservativen Gesellschaft zu arbeiten, und von den Momenten, in denen die Bühne zur Heimat wird. Der Beitrag zeigt, wie Kunst Grenzen überschreitet und neue Perspektiven eröffnet.

Blumen zum Wochenteiler: Ein visuelles Highlight

Ein besonderes Detail der Reihe ist die Verbindung zur lokalen Blumenkunst. Die Reportagen werden stets von blumigen Bildern begleitet, die nicht nur dekorativ sind, sondern die Atmosphäre der porträtierten Orte unterstreichen. In einem Beitrag über „Blumen zum Wochenteiler“ wird gezeigt, wie Gärtner und Floristen mit ihren Kreationen Geschichten erzählen. Die Farbenpracht und die handwerkliche Präzision werden zur eigenen kleinen Geschichte im Rahmen des größeren Porträts. Diese Aufmerksamkeit für Details macht den Reiz der Reihe aus.

Die Wochenteiler-Reihe lebt von der Neugier auf das Besondere im Alltäglichen. Ob Karnevalstradition, zeitgenössisches Theater oder die Kunst des Blumenbindens – die Reportagen schaffen einen intimen Zugang zu Themen, die sonst oft im Verborgenen liegen. Für Zuschauer, die Düsseldorf aus einer neuen Perspektive kennenlernen wollen, sind die Beiträge eine Fundgrube an Geschichten und Begegnungen. Sie dokumentieren nicht nur, sondern feiern die Vielfalt einer Stadt, die weit über die bekannten Klischees hinausgeht.

Zur Startseite