Im Jahr 2017 wurden in der Bundesrepublik rund 29,5 Millionen Weihnachtsbäume verkauft, was hier nachgelesen werden kann, und die müssen auch wieder entsorgt werden.

Große städtische beziehungsweise kommunale Betriebe der Abfallwirtschaft holen die Nadelbäume ab – die Abholtermine werden auf der jeweiligen Homepage beziehungsweise auf Service-Webseiten sowie in Zeitungen und durch Aushänge mitgeteilt. Die Termine stehen auch im sogenannten Abfallkalender. Die Abholung der Weihnachtsbäume ist meist kostenlos.

In der Bundeshauptstadt zum Beispiel ist dafür die Berliner Stadtreinigung (BSR) zuständig: Mitarbeiter sammeln in einem rund zweiwöchigen Zeitfenster die Bäume ein, die Anwohner zuvor an die Ränder von Gehwegen gelegt haben.

Wenn es in Wohnortnähe eine kommunalen Sammelstelle oder einen Recyclinghof gibt, kann der Weihnachtsbaum auch dorthin gebracht werden.

Vor Abholung Weihnachtsbaum in Naturzustand versetzen
Wichtig ist: ausgediente Weihnachtsbäume vorher komplett abschmücken. Das heißt zum Beispiel ebenfalls, dass Lametta, Kunstschnee oder Ähnliches vollständig abgesammelt wird, ehe der Baum vor die Haustür gelegt wird: Der Baum sollte am öffentlichen Straßenrand liegen und der Ablageort gut sichtbar sein.

Die alten Tannen sollten nicht in Mülltüten oder Ähnlichem verpackt und nicht zerkleinert werden: Die ehemaligen Weihnachtsbäume werden geschreddert und entweder kompostiert oder als Brennmaterial zur Energiegewinnung verwendet. Allerdings lässt sich gegen Nadeln auf dem Fußboden und im Hausflur etwas tun: den Baum in eine Plane wickeln, runter- beziehungsweise raustragen, auswickeln und ablegen.

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Andere Einsatzmöglichkeiten für ausgediente Tannenbäume
Wer einen Kamin oder Kachelofen besitzt und selbst zur Säge greifen will, der sollte zunächst beim Schornsteinfeger nachfragen, ob durch das Verfeuern Ofen und Abzugsrohr nicht beschädigt werden.

Hier noch mehr Tipps: „Die Äste können im Winter als schützende Abdeckung für Beete weiter dienen. Auch als winterlicher Grabschmuck machen sich die Zweige der Nadelbäume gut.“ Das ist zu lesen im Blog der Natur- und Umweltschutzorganisation Word Wide Fund For Nature, kurz: WWF.