Klaus Dieter Klebschs Gesicht wurde durch die RTL-Serie "GZSZ" bekannt, wo er von 2002-2007 Johannes Bachmann darstellte. Seine Stimme verleiht er schon seit über einem Jahrzehnt. Unter anderem im Deutschen an Alec Baldwin, Peter Stormare, Gabriel Byrne, Michael Kitchen, Michael Madsen und eben Hugh Laurie für "Dr. House".

"Dr. Gregory House" ist nicht Klebschs einzige Serienstimme. So spricht er zum Beispiel den "Lionel Luthor" in "Smallville", "Dr. David Morgenstern" in "Emergency Room – Die Notaufnahme", "Jack Malone" in "Without a Trace – Spurlos verschwunden" und "FBI Agent T.C. Fornell" in "Navy CIS".

Neben dem Publikumspreis wurde der "Deutschen Preis für Synchron 2008" als Jurypreis noch in sieben weiteren Kategorien verliehen. Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai bekam ihn für ihre "herausragende weibliche Synchronleistung" für den oscarprämierten Film "La Vie en Rose" und den außergewöhnlichen iranischen Animationsfilm "Persepolis".

Die Auszeichnung für die "herausragende männliche Synchronleistung" ging an Tobias Meister. Er lieh Forest Whitaker in "Der letzte König von Schottland" seine Stimme. Ebenfalls ein Film den man unbedingt gesehen haben sollte.

Den Preis für die beste Nachwuchsleistung erhielt die gerade mal 8-jährige Valentina Bonalana. Sie ist die Stimme von Lihle Mvelase

in "Yesterday".

Die restlichen Preise gab es für das beste Dialogbuch: Ursula von Langen für "Klang der Stille". Herausragende Synchronregie: Heinz Freitag in der Tragikomödie "The History Boys" und die beste synchronisierte Serie: "Weeds".

"Ziel der Preisverleihung ist es, die Leistungen der Synchronsprecher endlich aus dem Hintergrund des Filmgeschäfts auf die Bühne zu holen", betont Jurypräsident und Bambipreisträger Rainer Brandt.