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Ukraine greift tief in Russland an: Kampfjet und Kampfhubschrauber zerstört

J. Hein

15. June 2026

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Die ukrainischen Streitkräfte haben mit Drohnenangriffen weit hinter der russischen Grenze erhebliche Schäden verursacht. Ein moderner Su-57-Kampfjet wurde getroffen, ebenso wie mehrere Ka-52-Kampfhubschrauber und ein Flugzeugwerk.

Ukraine greift tief in Russland an: Kampfjet und Kampfhubschrauber zerstört

Die Ukraine hat ihre Angriffe auf militärische Ziele tief im russischen Hinterland verstärkt. Gleich mehrere spektakuläre Treffer wurden am Samstag gemeldet, die die Reichweite und Präzision ukrainischer Drohnen unter Beweis stellen.

Treffer im Ural: Su-57 beschädigt

Besondere Aufmerksamkeit erregt ein Angriff auf einen russischen Suchoi Su-57-Jet im Ural. Der moderne Tarnkappenjäger wurde nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes am Flugplatz Akbulak getroffen. Dieser liegt rund tausend Kilometer von der Grenze entfernt.

Die Su-57 gehört zu den teuersten und modernsten Kampfflugzeugen Russlands. Ein Verlust oder auch nur eine schwere Beschädigung wäre ein herber Rückschlag für die ohnehin angespannte russische Luftwaffe.

Der Geheimdienst veröffentlichte Satellitenbilder, die Rauchschwaden über dem Stützpunkt zeigen sollen. Unabhängig bestätigen ließ sich der Angriff zunächst nicht. Experten halten ihn jedoch für plausibel, da die Ukraine zuletzt mehrfach ihre Fähigkeit zu Langstreckenschlägen unter Beweis stellte.

Drohnen zerstören Ka-52-Hubschrauber

Nur wenige Stunden zuvor hatten ukrainische Drohnen einen russischen Ka-52-Kampfhubschrauber zerstört. Der „Alligator“, wie er von der NATO genannt wird, gilt als einer der gefährlichsten Panzerknacker. Sein Wert wird auf rund 16 Millionen Dollar geschätzt.

Der Angriff ereignete sich im russischen Hinterland, nicht an der Front. Die genaue Methode blieb unklar – ob die Drohne den Helikopter am Boden traf oder ob sie ihn am Boden zerstörte. Aufnahmen zeigen jedoch einen Feuerball und lodernde Trümmer.

Eskalation der ukrainischen Taktik

Hinter den Angriffen steckt eine neue taktische Ausrichtung: Die Ukraine zielt vermehrt auf russische Logistik und wertvolle Einzelziele. Sie attackiert Stützpunkte, Waffendepots und nun auch Flugzeuge – selbst wenn sie tief im Feindesland stationiert sind.

Das Ziel ist klar: Russlands militärische Überlegenheit langsam aber stetig zu untergraben. Jeder zerstörte Kampfjet, jeder getroffene Hubschrauber ist ein Verlust, der sich nicht schnell ersetzen lässt.

Flugzeugwerk getroffen – und was das bedeutet

Ein weiterer Schlag traf ein Flugzeugwerk. Ob es sich um ein Reparaturwerk oder ein Montagewerk handelt, blieb zunächst offen. Fest steht: Die Ukraine hat die Produktion russischer Kampfflugzeuge ins Visier genommen. Wer die Maschinen baut oder repariert, wird zum Ziel.

Die russische Seite hat die Angriffe nicht offiziell bestätigt. Insider aus Militärkreisen berichten jedoch von erheblichen Schäden an der Infrastruktur. Die ukrainische Führung spricht von einer systematischen Zermürbung des Gegners.

Was heißt das für den Kriegsverlauf?

Diese Serie von Angriffen zeigt, wie fließend die Frontlinien mittlerweile sind. Drohnen und Raketen greifen Ziele an, die noch vor Kurzem als sicher galten. Russland muss seine Luftabwehr massiv ausdehnen, um solche Attacken zu verhindern – was Kräfte bindet.

Die Ukraine wiederum zeigt, dass sie technologisch Schritt halten kann. Mit immer neuen Drohnentypen und eigenentwickelten Waffensystemen gelingen Schläge, die militärisch und psychologisch treffen. Jeder verlorene Kampfhubschrauber jeder beschädigte Su-57-Jet schmälert die russische Luftmacht.

Ob diese Angriffe den Kriegsverlauf entscheidend beeinflussen, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Die Ukraine hat eine neue Dimension erreicht. Sie verlässt ihre defensive Haltung und geht in die Offensive – auch auf russischem Boden.

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