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Dienstag, der 12. Mai 2026

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Gesellschaft

Rückblick auf die Soester Allerheiligenkirmes 2016: Ein voller Erfolg entgegen aller Skepsis

Die Soester Allerheiligenkirmes 2016 galt vielen im Vorfeld als Risiko. Im Rückblick jedoch zeigte sich: Die Veranstaltung wurde ein Triumph für Stadt und Besucher.

Rückblick auf die Soester Allerheiligenkirmes 2016: Ein voller Erfolg entgegen aller Skepsis

Als die Soester Allerheiligenkirmes 2016 begann, herrschte Skepsis. Kritiker hatten das größte Volksfest Westfalens bereits abgeschrieben, bevor ein einziges Karussell stand. Wie sich später zeigte, lagen sie falsch.

Die Veranstaltung, die jährlich Zehntausende anzieht, stand unter keinem guten Stern. Schlechte Prognosen und Unkenrufe hatten im Vorfeld die Stimmung getrübt. Doch was dann geschah, überraschte selbst die Optimisten.

Wider Erwarten: Besucherrekorde und positive Bilanz

Bereits am ersten Tag sprach sich herum, dass die Kirmes anders war als erwartet. Die Besucherzahlen übertrafen die Vorjahre deutlich. Schon nach dem ersten Wochenende zogen Veranstalter und Stadt eine erste positive Zwischenbilanz.

Die Stände waren voll, die Fahrgeschäfte gut besucht. Besonders auffällig: die entspannte und friedliche Atmosphäre. Die Polizei meldete nur wenige Zwischenfälle. „Das war eine der ruhigsten Kirmessen der letzten Jahre“, hieß es aus dem Ordnungsamt.

Aber nicht nur die Sicherheit, auch das Wetter spielte mit. Nach anfänglicher Regengefahr klarte der Himmel auf und bescherte milde, trockene Tage. Das kam vor allem den späten Abendstunden zugute, in denen die Kirmes traditionell noch einmal voller wird.

Die Wirtschaft zog mit

Die Schausteller zeigten sich am Ende rundum zufrieden. Die Umsätze lagen im Schnitt über dem Niveau der Vorjahre. Viele Betreiber berichteten von vollen Kassen. Der wirtschaftliche Effekt für die Stadt war messbar: Hotels meldeten hohe Auslastungen, die Gastronomie verzeichnete Umsatzsteigerungen.

Doch nicht nur Zahlen machten den Erfolg aus. Auch das Gefühl stimmte. Viele Besucher sprachen von einer „heimeligen, aber modernen Kirmes“. Die Mischung aus Tradition und Innovation, die die Veranstalter anstrebten, war offenbar geglückt.

Ein Fest für alle Generationen

Gerade die Familien kamen auf ihre Kosten. Es gab ein erweitertes Angebot für Kinder und Jugendliche. Neu war unter anderem eine inklusive Aktion, die es Menschen mit Behinderung erleichterte, teilzunehmen. Diese Maßnahmen trugen zur breiten Akzeptanz bei.

Die älteren Besucher schätzten die altbewährten Fahrgeschäfte und die traditionelle Musik. Die jüngeren zog es zu den moderneren Attraktionen und den Partyzelten. So entstand ein buntes Miteinander, das viele als das Herz der Kirmes beschrieben.

Kritische Stimmen im Nachgang

Ganz ohne Kritik blieb die Allerheiligenkirmes 2016 jedoch nicht. Ein Anwohner beschwerte sich über die Lärmbelastung in den späten Nachtstunden. Auch die Müllentsorgung sei an manchen Stellen verbesserungswürdig gewesen. Die Stadtverwaltung nahm die Hinweise auf und versprach, diese für künftige Auflagen zu berücksichtigen.

Doch das war die Ausnahme. In der Gesamtbetrachtung überwog die Zufriedenheit. Der Rückblick zeigte: Die Kirmes 2016 war nicht nur ein schönes Fest, sondern auch ein Mutmacher für die Zukunft. Sie bewies, dass das Konzept auch in schwierigen Zeiten trägt.

Warum also die anfänglichen Zweifel? Vielleicht gehört eine gesunde Portion Skepsis bei einem solchen Großereignis dazu. Vielleicht braucht es die auch, um am Ende umso überraschter zu sein. Die Soester jedenfalls können auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken – und auf eine Lehre: Pessimisten haben nicht immer recht.

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