iOS 27: Diese iPhones sollen kein Update mehr erhalten
07. June 2026
Apple bereitet offenbar die nächste große iPhone-Update-Welle vor. Doch nicht alle aktuellen Modelle werden mit iOS 27 versorgt. Welche Geräte betroffen sind und was das für Nutzer bedeutet.
Die Gerüchteküche um die nächste Version von Apples Betriebssystem kocht: iOS 27 soll noch in diesem Jahr erscheinen, doch nicht alle aktuellen iPhone-Modelle werden das Update erhalten. Insidern zufolge plant Apple, den Support für einige ältere Geräte einzustellen. Konkret sollen das iPhone 13, das iPhone 13 mini sowie das iPhone SE der dritten Generation nicht mehr mit iOS 27 kompatibel sein. Auch das iPhone 14 und 14 Plus stehen angeblich auf der Kippe. Damit würde Apple den Kreis der unterstützten Modelle deutlich verkleinern.
Welche iPhones sind betroffen?
Wie zuverlässige Quellen berichten, hat Apple intern bereits eine Liste der Geräte erstellt, die das Update nicht mehr erhalten sollen. Demnach sind vor allem Modelle mit älteren Prozessoren betroffen. Konkret werden diese iPhones genannt:
- iPhone 13
- iPhone 13 mini
- iPhone SE (3. Generation)
- iPhone 14
- iPhone 14 Plus
Das iPhone 14 Pro und Pro Max sowie alle neueren Modelle sollen hingegen weiterhin mit iOS 27 versorgt werden. Apple selbst hat sich bisher nicht offiziell geäußert, aber die Gerüchte verdichten sich. Besonders brisant: Das iPhone 14 und 14 Plus wären dann die Modelle mit der kürzesten Update-Garantie, denn sie kamen erst 2022 auf den Markt. Normalerweise versorgt Apple seine iPhones fünf bis sechs Jahre lang mit Updates.
Warum streicht Apple den Support?
Die Hintergründe für diesen Schritt sind vielschichtig. Einerseits erfordern neue Funktionen wie erweiterte KI-Feeds oder verbesserte Kameramodule leistungsstärkere Chips. Besonders Apples hauseigene KI-Plattform „Apple Intelligence“ soll unter iOS 27 deutlich ausgebaut werden – und dafür braucht es offenbar die neuesten Prozessoren. Andererseits steigt mit jeder Generation der Wartungsaufwand für ältere Hardware. Aus Unternehmenssicht ist es daher wirtschaftlich, den Support zu konzentrieren.
Hinzu kommt: Apple steht unter Druck, das Betriebssystem sicherer zu machen. Ältere Chips lassen sich oft nicht mehr ausreichend gegen neue Sicherheitslücken absichern. Ein frühzeitiger Support-Stopp könnte also auch präventiv sein.
Was bedeutet das für betroffene Nutzer?
Wer ein iPhone 13 oder ein SE (3. Gen) besitzt, muss nicht sofort handeln. iOS 27 wird voraussichtlich erst im September 2025 erscheinen. Bis dahin erhalten die Geräte weiterhin Sicherheitsupdates unter iOS 26. Allerdings sollten sich Nutzer darauf einstellen, dass sie künftig auf neue Funktionen verzichten müssen. Dazu gehören etwa erweiterte KI-gestützte Bedienhilfen, verbesserte Augmented-Reality-Features oder eine optimierte Integration von Drittanbieter-Apps.
Ein kompletter Sicherheitsverlust droht zunächst nicht. Apple veröffentlicht in der Regel noch ein bis zwei Jahre nach dem letzten großen Update Sicherheitspatches für ältere Betriebssystemversionen. Doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte über einen Gerätewechsel nachdenken.
Zukunft von Apple Intelligence
Parallel zu den iOS-27-Gerüchten wird bekannt, dass Apple seine KI-Strategie neu ausrichtet. Das Unternehmen arbeitet angeblich daran, Nutzern die freie Wahl zu lassen, welche KI-Dienste sie auf dem iPhone verwenden möchten. Bislang war Apple Intelligence stark an die hauseigenen Systeme gebunden. Künftig sollen auch externe Anbieter wie Google oder OpenAI nahtlos integriert werden können. Das wäre ein Paradigmenwechsel für das geschlossene Apple-Ökosystem.
Hintergrund ist offenbar der wachsende Druck von Wettbewerbern und Regulierungsbehörden. In der EU wird bereits über eine verpflichtende Öffnung der Plattformen diskutiert. Apple reagiert damit auf die zunehmende Kritik an seiner „walled garden“-Strategie. Allerdings bleibt abzuwarten, wie stark die Kontrolle letztlich abgegeben wird.
Für Nutzer bedeutet das: Wer sich für iOS 27 entscheidet, könnte schon bald zwischen verschiedenen KI-Assistenten wählen können. Das wäre nicht nur bequemer, sondern auch ein Schritt zu mehr digitaler Souveränität. Ob Apple diesen Weg wirklich geht, wird sich im Laufe des Jahres zeigen.
J. Hein
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