Diese Zahlen hat das Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlicht. Damit lag die Steigerungsrate etwas niedriger als im Jahr 2012 (2 Prozent). Die Fläche wuchs 2013 um 3 Prozent auf 1.060.669 Hektar. Somit werden mittlerweile Öko-Erzeugnisse auf einer Fläche angebaut, die ca. der Hälfte der Fläche des Bundeslandes Hessen entspricht.
Der Anteil der ökologischen Landwirtschaft liegt – gemessen an der Fläche – bei insgesamt 5,6 Prozent. Zum Vergleich: 2012 lag er noch bei 5,4 Prozent. Diese Zahlen zeigen, dass die Bio-Branche in den letzten Jahren nicht gelitten hat. Im Gegenteil. Auch Verarbeiter und Importeure steigt: Im zurückliegenden Jahr gab es 5,7 Prozent mehr verarbeitende Betriebe und die Anzahl der Importeure stieg um 15,3 Prozent. Insgesamt gab es knapp 32.000 Unternehmen, die als sogenannte Erzeuger, Verarbeiter oder Importeure tätig waren.
Laut Wikipedia wird unter dem Begriff „Öko-Landbau“ übrigens das Folgende verstanden: „Die Begriffe ökologische Landwirtschaft oder biologische Landwirtschaft bezeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die auf der Grundlage möglichst naturschonender Produktionsmethoden unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und des Umweltschutzes geschehen soll. Die ökologische Landwirtschaft verzichtet auf den Einsatz bestimmter Pflanzenschutzmittel, sowie auf Wachstumsförderer, Mineraldünger und Gentechnik, wie sie in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Den Erzeugnissen der ökologischen Landwirtschaft sollen vor dem Verkauf als Bio-Lebensmittel keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe zugefügt werden.“